Eines Tages wird sie erwachsen sein…

Eines Tages wird sie erwachsen sein…

Während ich diese Zeilen schreibe, liegt meine Tochter noch im Bett, eingekuschelt in ihre Decke. Es ist mit Worten nur schwer zu beschreiben, was ich in diesen Momenten empfinde. Es wird mir wieder bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben.
Momente des Glücks, der Freude und des sich Bewusstwerdens, wie gut es mir geht.

Gestern Abend haben wir gemeinsam einen Film angeschaut, der uns dies wieder vor Augen geführt hat. Es gibt Menschen, deren Umstände sind viel schwieriger als meine bzw. unsere. Und ich finde es bewundernswert, wie diese Menschen ihr „Schicksal“ meistern. Und wir jammern wegen jeder Kleinigkeit. Aber das ist ein anderes Thema…

Eines Tages wird sie erwachsen sein…

Was kann ich ihr mit auf den Weg geben?

Wie kann ich am besten für sie da sein, wenn sie die schwierigen Momente des Lebens durchschreiten muss?

Die Zeit wird kommen, wo sie hinaus geht in die Welt, ihre eigenen Erfahrungen macht, Freude und Trauer erlebt. Vielleicht werde ich dann noch da sein, um daran teilhaben zu können.
Vielleicht auch nicht…

Deshalb ist es mir wichtig, ihr Werte mitzugeben, die ihr dabei helfen, ihr Leben zu meistern, ihren eigenen Weg zu gehen und ihr Licht in die Welt zu bringen.

Aber wieviel Zeit bleibt mir dafür noch?

God only knows…

Es liegt an mir, diese sinnvoll zu nutzen…  

Work-Life-Integration

Work-Life-Integration

Ganzheitliche WorkLife-Integration

Wie du Arbeit und Privatleben optimieren kannst

Was es mit dem Ausdruck „Work-Life-Integration“ auf sich hat und wie du damit ein ganzheitlich glückliches Leben führen kannst, erfährst du in diesem Beitrag, den ich auch bei Fair Coachings veröffentlicht habe.

Work-Life-Balance war gestern

Arbeit, Familie, Freizeit – sehr lange geisterte der Begriff der Work-Life-Balance in den Medien umher mit dem Ziel, eine vernünftige „Balance“ zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Aber ist es wirklich eine Balance, die wir suchen? Aus dem Begriff der Balance ergibt sich zwangsläufig eine Trennung von Arbeit und Privatleben. Da stellt sich die Frage:

Ist solch eine Trennung heutzutage überhaupt noch möglich?

Als Selbstständige(r) oder Unternehmer(in) verstehst du sicher, was ich meine. Als Angestellte(r) hast du spätestens seit Corona einen Eindruck davon bekommen, wie Arbeit und Privatleben immer mehr miteinander verschmelzen. 

Homeoffice wird immer mehr zur Normalität.

Und wir alle haben gesehen, dass Unternehmen auch funktionieren, wenn die Mitarbeiter nicht jeden Tag ins Büro kommen. Ein Zurück in „alte Zeiten“ wird es höchstwahrscheinlich nicht mehr geben.

 

Herausforderungen der Work-Life-Balance

Eine Trennung von Arbeit und Privatem ist nur schwer möglich, wenn die Kinder Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen und fragen, wann es denn endlich etwas zu essen gibt. Und so Dinge wie Einkauf, Haushalt, Sport, Arztbesuche etc., die erledigt werden wollen, gibt es ja auch noch.

Aber nicht nur Corona hat die Welt verändert, auch die fortschreitende Digitalisierung führt zu noch nicht wirklich absehbaren Veränderungen der Arbeit und des Lebens generell.

Aber was hat das Ganze nun mit Work-Life-Integration zu tun?

Bei der ganzheitlichen Work-Life-Integration (kurz “WLI”) geht es darum, alle Lebensbereiche optimal miteinander zu verbinden bzw. zu integrieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil letztendlich alles irgendwie zusammenhängt und sich die individuellen Bedürfnisse je nach Alter, Lebensphase und Familienstand stetig verändern.

Kurzum: statt einer pauschalen Trennung von Arbeit und Privatleben ist das Ziel der Work-Life-Integration, das Leben und die Arbeit ganzheitlich zu betrachten und abhängig von der aktuellen Lebensphase individuell zu optimieren.

Die 4 Schritte zur ganzheitlichen Work-Life-Integration

Nun stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie ich meine persönliche WLI finden und umsetzen kann. Folgende vier Schritte können dir dabei helfen.

Schritt 1 – Ganzheitliche Bestandsaufnahme

Im ersten Schritt ist eine ganzheitliche Bestandsaufnahme im Jetzt (IST) sinnvoll. Hierbei geht es darum, mehr Klarheit darüber zu gewinnen, wo du denn momentan stehst und in welchen Lebensbereichen du unzufrieden bist bzw. dir eine Veränderung wünschst. Ein gleichzeitig einfaches und sehr hilfreiches Tool hierfür ist eine spezielle Form des Lebensrads (Hier kannst du dir ein gratis E-Book mit Lebensrad-Vorlage und hilfreichen Fragen sichern).

Neben der Betrachtung der verschiedenen Lebensbereiche empfehle ich auch, einen Blick auf die eigenen Bedürfnisse und die individuelle Persönlichkeit zu werfen.

Denn nur, wenn du weißt, wer du wirklich bist, kannst du auch herausfinden, was dich wirklich glücklich macht.

Falls dich die Themen Persönlichkeit und Verhalten näher interessieren, solltest du dir unbedingt mal diesen Artikel über das Genese-von-Verhalten-Modell anschauen. Dort erfährst du auch, was du überhaupt verändern kannst und wo du potenziell konditioniert wurdest.

Schritt 2 – Deine Vision: Träumen ist erlaubt

Während du im ersten Schritt deinen IST-Zustand genauer betrachtest, ist es im zweiten Schritt wichtig, herauszufinden, wie deine ideale Work-Life-Integration aussehen könnte (optimaler SOLL-Zustand oder auch Vision). Auch hier gibt es wieder verschiedene Tools, die dir dabei helfen können. Eine Methode, die ich gerne verwende ist z.B. die Walt-Disney-Methode.

Wichtig ist, dass du dir genügend Zeit nimmst und dir gut überlegst, wie denn dein idealer (Arbeits-)Tag aussehen soll. Schreib dir diesen Tag am besten auf oder noch besser: Kreiere dir dein eigenes „WLI-Vision-Board“.

Aber Vorsicht: nicht jeder kann mit einem Visionboard etwas anfangen. Je nachdem, was für ein „Typ“ du bist, kann es sein, dass dies sehr hilfreich oder eher hinderlich für dich ist.

Deshalb finde ich es auch so wichtig, im Rahmen der Bestandsaufnahme zu prüfen, welcher „Persönlichkeitstyp“ du bist. Denn nur dann ist es möglich, individuell auf dich zugeschnittene „Tools“ zu verwenden, mit denen du auch gerne „arbeitest“.

Schritt 3: Ressourcen und Ziele

Im dritten Schritt solltest du nun deinen Verstand „austricksen“, da beim „Träumen“ (Schritt 2) sicher Zweifel aufgetaucht sind, die eventuell aus bestehenden Glaubenssätzen entstehen. Nimm diese Zweifel aber bitte ernst und schreibe sie am besten auch auf, um diese später auflösen zu können. Dies hilft dir auch dabei, ein Gefühl für die Machbarkeit zu bekommen, denn nur wenn du das Gefühl hast, du kannst deine gewünschte Work-Life-Integration auch erreichen, wirst du auch motiviert genug sein, etwas dafür zu tun.

Eine beliebte Möglichkeit ist die Definition von konkreten und messbaren (Zwischen-)Zielen auf dem Weg zu deiner Vision. Ein Tool, welches du hierfür verwenden kannst ist die bekannte SMART-Methode.

Aber auch bei der Definition von Zielen gehen die Meinungen auseinander. Manche schwören darauf, andere verteufeln sie. Hier sollte auch wieder berücksichtigt werden, was dir liegt und womit du glücklich bist.

Neben den Zielen ist es auch wichtig, zu prüfen, welche „Ressourcen“ dir zur Verfügung stehen und wie deine aktuellen „Rahmenbedingungen“ sind. Hier geht es u.a. um Dinge wie deine finanzielle Situation und dein Wissen bzw. deine Berufserfahrung, aber auch um dein Umfeld und das „System“, in dem du momentan lebst. Denn die Gestaltung deiner optimalen Work-Life-Integration hängt auch von deinen „Talenten“ und deiner Umgebung ab.

Work-Life-Integration

TUN als vierter Schritt der Work-Life-Integration

Und schließlich – im vierten Schritt – geht es darum, ins TUN zu kommen. Was bringt dir deine Vision von einer ganzheitlichen WLI, wenn du dich nicht auf den Weg dorthin machst? 

Und ja, es werden Widerstände und Rückschläge kommen.

Aber sieh diese als Test, ob du es wirklich ernst mit der Umsetzung meinst. Und dann geh deinen Weg weiter. Es lohnt sich.

Eins noch: Denk daran, dass du nicht allein auf der Welt bist. Du bist Teil eines bzw. mehrerer „Systeme“ – sei es deine Familie, die Gesellschaft…

Überprüfe deine ganzheitliche Work-Life-integration auch dahingehend, ob diese im Einklang steht mit den Wünschen bzw. Bedürfnissen deines Umfelds.

Es wird dich auf Dauer nicht glücklich machen, wenn du deine optimale Work-Life-Integration lebst, deine Familie diese aber nicht wirklich gut findet. Auch hier ist es wieder wichtig, Leben und Arbeit ganzheitlich zu betrachten.

Auch kleine Schritte führen zu Veränderungen

Du musst nicht gleich dein ganzes Leben auf den Kopf stellen, um deine optimale Work-Life-Integration zu realisieren. Oftmals genügen auch kleine Schritte bzw. die Veränderung kleiner Dinge, um dein Leben glücklicher zu gestalten.

Aber auch hier ist es wieder wichtig, herauszufinden, wer du wirklich bist und was du wirklich willst, um nicht in eine falsche Richtung zu gehen. Zwei Tools, die dir dabei helfen können, sind der wissenschaftlich fundierte Deep O.C.E.A.N.-Test und eine ganzheitliche Human Design Analyse.

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen, dass es dir gelingt, einen ganzheitlichen Weg zu finden, der es dir erlaubt, Arbeit und Privatleben optimal für dich und deine Familie zu vereinen bzw. zu integrieren.

E-Book Lebensrad

Deep O.C.E.A.N. Test

Human Design Analyse

Wie du mit deinem Business die Corona-Krise meisterst

Wie du mit deinem Business die Corona-Krise meisterst

Eine ganzheitliche Betrachtung aus Sicht der Salutogenese

Manche fragen sich jetzt vielleicht, welche Sau noch durchs Dorf getrieben wird zum Thema Corona. Und ja, eine habe ich noch. Das passiert eben, wenn man zu viel Homeoffice hat und man dann auf „dumme Gedanken“ kommt. J

Aber vielleicht findet ja der eine oder andere ein paar Gedankenanstöße, die dabei helfen, diese Krise auch wirtschaftlich gut zu meistern.

Salutogenese wird in der Regel verwendet im Zusammenhang mit der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit und geht zurück auf den israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky. Dabei ist Kohärenz ein zentraler Aspekt in der Salutogenese. Nach Antonovsky hat Kohärenz drei Aspekte (siehe z.B. Wikipedia):

  • Die Fähigkeit, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen – das Gefühl der Verstehbarkeit.
  • Die Überzeugung, das eigene Leben gestalten zu können – das Gefühl der Handhabbarkeit.
  • Der Glaube an den Sinn des Lebens – das Gefühl der Sinnhaftigkeit.

Letztendlich braucht es also ein Gefühl von Stimmigkeit, um gerade in Krisen und Herausforderungen gesund zu bleiben.  

Quelle: Wikipedia

Erfolg im Business aus Sicht der Salutogenese

Krisen und Herausforderungen gibt es auch im geschäftlichen Bereich. Momentan können wir noch nicht abschätzen, wie sich die Corona-Krise in wirtschaftlicher Hinsicht auswirken wird. Viele Selbstständige und Unternehmer leiden schon jetzt unter Umsatzeinbußen und kein Mensch kann wirklich vorhersagen, wie lange diese Situation anhält. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf unser Denken und Handeln, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich.

Insofern ist das Gefühl von Stimmigkeit gerade auch in dieser Zeit nötig, um (ganzheitlich) gesund zu bleiben und dazu gehören eben auch finanzielle Themen sowie Arbeit bzw. Selbstständigkeit. Ich habe deshalb im Folgenden versucht, die drei Aspekte für Kohärenz auf das Thema Corona und die Auswirkungen auf das Thema „Business“ anzuwenden. Stell‘ dir doch mal folgende Fragen:

  • Gefühl der Verstehbarkeit: bist du fähig, die Zusammenhänge zwischen Corona und deiner geschäftlichen Situation zu verstehen?
  • Gefühl der Handhabbarkeit/Machbarkeit: bist du überzeugt davon bzw. glaubst du daran, dass du diese Krise erfolgreich meistern und den Erfolg deines Business auch selbst beeinflussen kannst?
  • Gefühl von Sinnhaftigkeit: weißt du, was du wirklich willst? Kennst du dein „Warum“? Weißt du, was der tiefere Sinn deines Business für dich ist?

Solltest du alle Fragen mit „ja“ beantwortet haben, kannst du jetzt aufhören zu lesen. Dann wirst du die Corona-Krise höchstwahrscheinlich erfolgreich meistern. Falls nicht, lade ich dich ein, weiter zu lesen.

Foto von Nikolay Draganov von Pexels

Sinnhaftigkeit von Erfolg oder die Frage nach dem Warum?

Auf den ersten Blick denken wir beim Thema erfolgreiches Business zumeist an materiellen Erfolg: wir wollen genügend Geld verdienen, um ein sorgenfreies Leben führen zu können. Das ist durchaus berechtigt und sinnvoll. Aber ist es nicht so, dass – wenn du etwas erreicht hast – es dann recht schnell wieder seinen Reiz verliert? Wenn du dich nun ehrlich fragst, was es eigentlich ist, was dich antreibt bzw. was dich wirklich glücklich macht, dann kommen oftmals erstaunliche Antworten zu Tage.

Doch wie kannst du herausfinden, was du wirklich willst bzw. was ganzheitlicher Erfolg für dich bedeutet? Möglicherweise hilft es dir hierbei, deine „Vision“, deine Motivationsfaktoren und deine Bedürfnisse genauer zu betrachten, um deinWarum“ zu finden. Corona bietet dir die Chance, in dich zu gehen, um deine wahren Beweggründe zu erforschen.

Ein kleiner Tipp: oftmals hilft es, zu überlegen, wie du anderen Menschen dienen kannst, wie du ihnen eine Freude bereiten kannst, indem du deine Fähigkeiten und Talente sinnvoll nutzt.  

Foto von rawpixel.com von Pexels

Verstehe ich das richtig?

Neben der Sinnhaftigkeit gilt es nun, das Gefühl der Verstehbarkeit näher zu betrachten: welchen Einfluss hat Corona auf deine private und geschäftliche Situation?

Um diese Frage zu beantworten, kann eine integrale Bestandsaufnahme im Jetzt sehr hilfreich sein. Durch die Analyse deiner jetzigen Situation aus verschiedenen Perspektiven entsteht ein ganzheitliches Bild, welches dir mehr Klarheit bzw. ein besseres Verständnis für deine derzeitige Lage ermöglicht. Wie sieht es zum Beispiel mit deinem „Mindset“ aus: siehst du nur die negativen Dinge, fühlst du Angst oder schaffst du es, nach Lösungen zu suchen statt nach Problemen?

Und wie sehen die „harten Fakten“ aus? Welchen Einfluss hat Corona auf deine Einnahmen? Wie sehr ist deine Zielgruppe betroffen? Gibt es Möglichkeiten, kurzfristig deine Ausgaben zu senken? Und welche Rahmenbedingungen sind durch unser System (z.B. die Regierung) vorgegeben?   

Ausgehend von der Bestandsanalyse solltest du dir dann Ziele bzw. „Meilensteine“ definieren. Zudem können im geschäftlichen Bereich z.B. die Erstellung eines (aktualisierten) Businessplans oder die Arbeit mit dem Business Model Canvas dabei helfen, deine Erfolgsfaktoren besser zu verstehen.

Jede Krise birgt auch eine Chance…

Schließlich geht es um die Machbarkeit bzw. Handhabbarkeit: Das Bewusstsein bzw. der Glaube daran, dass Erfolg machbar ist, dass du deine Ziele und deine Vision erreichen kannst, dass du dein Leben selbst in die Hand nehmen und etwas bewegen bzw. verändern kannst.

Fragen, die sich hier stellen bzw. Themen, die hier betrachtet werden sollten, sind z.B.: welche „Ressourcen“ stehen mir zur Verfügung bzw. was muss ich mir gegebenenfalls noch aneignen? Wo kann ich mir Unterstützung, z.B. in Form von Kooperation, Förderprogrammen oder Co-Kreationen holen? Welches sind die konkreten nächsten Schritte durch die Krise?

Durch diese bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen sowie einer durchdachten Planung bekommst du ein Gefühl für die Machbarkeit, mehr Klarheit und erkennst z.B. auch, dass es nicht immer von Vorteil ist, alles allein machen zu wollen.   

…aber ohne Fleiß kein Preis

Neben diesen drei Aspekten ist noch ein weiterer Punkt wichtig, der oftmals vernachlässigt wird und deshalb zum Scheitern führen kann: Disziplin bzw. Kontinuität. Denn auf deinem Weg durch die Krise wird es Rückschläge geben und es wird nicht alles laufen wie geplant. Du musst auch ins Tun kommen – und zwar dauerhaft und kontinuierlich. Was dir dabei helfen kann ist eine Art „Buddy“, der dich unterstützt, motiviert und antreibt – der dir zur Seite steht, auch wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht.

Foto von Bruce Mars (www.pexels.com)

Ganzheitlich erfolgreich durch die Krise

So schlimm Corona für manche Menschen ist, so eröffnet diese Krise aus meiner Sicht eine Möglichkeit, sich mit dem Thema ganzheitlicher Erfolg auf einer tieferen Art und Weise auseinander zu setzen und sein „Warum“ auch im Business-Bereich sowie das Geschäftsmodell nochmals zu hinterfragen.  

Vielleicht helfen dir ja  die (integralen) Denkanstöße rund um Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit dabei, mehr Klarheit darüber zu gewinnen, wie du deine Talente und Fähigkeiten am besten einsetzen kannst, um der Welt einen Mehr-Wert zu bieten.

Die Welt wird nach Corona wahrscheinlich anders aussehen und hieraus ergeben sich viele Chancen gerade für Selbstständige und Unternehmer, wenn sie ganzheitlich denken und handeln. 

Ich wünsche dir von Herzen Gesundheit und ganzheitlichen Erfolg – for your life and your business.  

Ulrich Ege

Coach – Berater – Buddy

www.integral-erfolgreich.de

Dein Erfolgsquadrant

Dein Erfolgsquadrant

Das 4-Quadranten-Modell als Erfolgsgarant?

Keine Sorge, ich komme jetzt nicht mit irgendwelchen dubiosen Versprechen, wie du in zwei Monaten mit dem "Erfolgsquadranten" Millionär wirst, 20 kg abnimmst oder im Schlaf deinen Traumpartner findest ; )

Was ich allerdings versprechen kann: das nachfolgende „Tool“ kann dir dabei helfen, mehr Klarheit zu gewinnen über deine aktuelle Situation und über das, was du wirklich willst. Und diese zwei Dinge sind m.E. die Basis für deinen Erfolg – egal in welchem Bereich: privat, beruflich oder finanziell.

Ich selbst bin im Rahmen meiner Ausbildung zum integralen Coach auf dieses Tool gestoßen als Teil der AQAL-Theorie von Ken Wilber. Als Freund von Modellen, die die komplexe Wirklichkeit vereinfacht darstellen, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, war ich natürlich gleich hellauf begeistert von dem Ansatz und habe ihn daraufhin oftmals für verschiedenste Fragestellungen verwendet, insbesondere das im AQAL-Ansatz enthaltene 4-Quadranten-Modell. Im Folgenden möchte ich dieses Modell in Form eines „Erfolgsquadranten“ nutzen und aufzeigen, wie dieser auch dir helfen kann, mehr Klarheit zu gewinnen.

Vielleicht geht es dir ja auch so: du hast dir Ziele gesetzt, willst erfolgreich sein, aber irgendwie funktioniert es nicht so, wie du dir das vorgestellt hast. Oder aber du bist zwar erfolgreich, aber nicht wirklich glücklich damit. Gibt es eine Möglichkeit, ganzheitlich erfolgreich und somit auch glücklich zu sein?

Ganzheitlich erfolgreich aus Sicht der vier Quadranten

Diese Frage betrachten wir nun mit dem 4-Quadranten-Modell, indem wir das Thema Erfolg aus vier verschiedenen Perspektiven betrachten. Diese vier Perspektiven bzw. Quadranten entstehen durch die Unterscheidung von innen (subjektiv) und außen (objektiv) sowie von individuell und kollektiv.

Betrachten wir zuerst den Quadranten oben links. Die „ICH-Perspektive“, die hier eingenommen wird, ist die subjektive bzw. individuelle, deine „innere Welt“, d.h. es geht hier v.a. um deine Persönlichkeit und somit u.a. um die Themen Mindset, Glaubenssätze, Gedanken und Gefühle sowie deine persönlichen Wertvorstellungen.

Oben rechts betrachten wir objektive Fakten bzw. deine „äußere Welt“ (ES-Perspektive). Hier geht es v.a. um deine Kompetenzen, dein Verhalten und deine (persönliche) Situation. Viele dieser Fakten finden sich z.B. auch in dem „typischen“ Lebenslauf: Ausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, Zeugnisse usw. Aber auch andere Fakten spielen hier eine Rolle, wie z.B. deine gesundheitliche und finanzielle Situation oder auch Dinge, die zu deinem Tagesablauf gehören (Verhalten, Handlungen, Routinen).

Unten links (WIR-Perspektive) kommen die Beziehungen ins Spiel. Solange wir nicht zurückgezogen als Einsiedler leben, kommen wir ständig in Kontakt mit anderen Menschen. Was hier betrachtet wird ist das „Innere“ eines Systems. Hierzu zählen vor allem die Beziehungen im privaten und beruflichen Bereich, das Miteinander in der Gemeinschaft und die Kommunikation untereinander. Ein Thema, welches hier v.a. im beruflichen Kontext häufig vorkommt ist z.B. Mobbing oder generell die Zusammenarbeit im Team.

Der letzte Quadrant unten rechts (SIE-Perspektive) umfasst die Systeme, in denen wir leben bzw. das (äußere) Umfeld: unsere Gesellschaft, (Unternehmens-)Kultur, Gesetzgebung, Marktgegebenheiten, Branche etc. Letztendlich handelt es sich hierbei um „systembedingte“ Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, die bei dem zu betrachtenden Thema zu berücksichtigen sind.

Und wie nutze ich die vier Quadranten nun?

Soweit die Theorie. Nun solltest du dein Thema (in unserem Beispiel die Frage nach ganzheitlichem Erfolg) für jeden Quadranten aus der jeweiligen Perspektive betrachten.

Jede Sichtweise (bzw. jeder Quadrant) ist dabei wichtig, um wirklich integrale Lösungen bzw. Antworten auf dein Thema zu bekommen.

Als Anregung hier ein paar mögliche Fragen zur ersten Bestandsaufnahme:

  • Was bedeutet eigentlich Erfolg für mich?
  • Was fühle bzw. denke ich, wenn ich erfolgreiche Menschen sehe?
  • Welche Werte sind mir wichtig?
  • Mache ich wirklich das, was ich tun WILL oder nur das, was ich tun SOLL?
  • Habe ich das nötige Wissen und die Erfahrung, um mein Ziel zu erreichen?
  • Wie ist meine finanzielle / berufliche / gesundheitliche Situation?
  • Fühle ich mich in meiner (privaten und beruflichen) Umgebung wohl?
  • Muss ich alles selbst machen oder kann ich mein Netzwerk nutzen?
  • Welche Rahmenbedingungen und gegebene Strukturen muss ich berücksichtigen?

Dies sind natürlich nur beispielhafte Fragen, die je nach Thema unterschiedlich ausfallen können. Wichtig ist v.a., dass du wirklich jeden Quadranten ehrlich beleuchtest, um ein ganzheitliches Bild deiner aktuellen Situation und deiner persönlichen Erfolgsfaktoren zu bekommen.

Und was kommt danach?

Eine ehrliche Bestandsaufnahme mit dem 4-Quadranten-Modell ist das eine. Aber du kannst dieses Modell natürlich auch dazu nutzen, zu überlegen, wie denn deine Zukunft aussehen soll. In diesem Zusammenhang rede ich meistens von der ganzheitlichen Vision: wage doch einfach mal einen Sprung in die Zukunft und überlege dir, was du wirklich willst und wie dein Leben und deine Arbeit in 3-5 Jahren aussehen soll. Natürlich gibt es hier neben dem 4-Quadranten-Modell noch weitere Tools, wie z.B. die Walt-Disney-Methode und das beliebte Vision Board.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor sind deine „Ressourcen„: vielleicht hast du dir schon im Rahmen der ganzheitlichen Bestandsaufnahme über deine Fähigkeiten und Talente, deine Stärken und potentielle Schwächen Gedanken gemacht. Auch hier gilt es natürlich, ehrlich zu dir selbst zu sein. Was ich in meinem Coaching immer empfehle ist der wissenschaftlich fundierte Deep O.C.E.A.N.-Persönlichkeitstest (mehr Infos zu Deep O.C.E.A.N., eine Erweiterung des bekannten Big Five-Tests), der dir auf Basis von zehn Ausprägungen deine „wahre“ Persönlichkeit und potentielle Denk- und Verhaltensmuster aufzeigt.

Und auch bei den Ressourcen solltest du die Perspektiven des 4-Quadranten-Modells nutzen. Sowohl deine individuellen Ressourcen (innere und äußere) als auch kollektive Faktoren, wie z.B. die Möglichkeit von Co-Kreationen bzw. die vorhandenen „Rahmenbedingungen“, die für deinen Weg zum Erfolg wichtig sind. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die finanziellen Ressourcen.

Neben der Vision, die letztendlich v.a. als eine Art „Leitstern“ gilt und die für deine Motivation wichtig ist, solltest du auch konkrete Ziele planen: welche Schritte sind nötig, um dein Ziel zu erreichen? Welche Zwischenziele machen Sinn? Wichtig ist es hierbei, dir darüber bewusst zu sein, dass es Sicherheit nicht gibt, d.h. es können auf deinem Weg Dinge passieren, die es erforderlich machen, flexibel zu sein, dein Ziel anzupassen oder einen Umweg zu gehen.

Neben der gewonnenen Klarheit und der Flexibilität sind natürlich auch noch Kontinuität und Disziplin gefragt, denn der Weg zum Ziel kann lang und steinig sein. Wie heißt es doch so schön: ohne Fleiß kein Preis.

Integrales Coaching – ganzheitlicher Erfolg

Soweit ein grober Überblick über das 4-Quadranten-Modell. Im Rahmen eines integralen bzw. ganzheitlichen Coachings werden alle vier Quadranten ausführlich betrachtet. Anwendbar ist das Modell mehr oder weniger universell. Zumindest in meiner Tätigkeit als integraler Coach & Berater bin ich immer wieder fasziniert, wie hilfreich dieses Tool ist.

Wenn du Interesse hast, diesen integralen Coaching-Ansatz mal auszuprobieren, lade ich dich herzlich dazu ein, meine Website (https://integral-erfolgreich.de) zu besuchen und dir dort eine kostenfreie ganzheitliche Ist-Analyse mit dem Work-Life-Lebensrad oder ein unverbindliches Erstgespräch zu sichern.

Ich wünsche dir auf jeden Fall von Herzen ganzheitlichen Erfolg – mit oder ohne Erfolgsquadranten ; )