Erfolglos im Business?

Erfolglos im Business?

4 Erfolgsfaktoren für deine Selbstständigkeit

Erfolg im Business bzw. in der Selbstständigkeit ist kein Selbstläufer. Du arbeitest wie verrückt und trotzdem bleibt oftmals der gewünschte Erfolg aus. In diesem Beitrag zeige ich dir die 4 „Zutaten“, die nötig sind, damit du glücklich und erfolgreich mit deinem Business bist.

Was macht dich wirklich glücklich?

Beginnen wir erstmal mit dem Glück. Hast du dich schon einmal gefragt, was dich wirklich glücklich macht? Ich weiß, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil Glück aus meiner Sicht ein ganzheitlicher Zustand ist, der sich aus verschiedenen Bereichen zusammensetzt: glückliche Beziehung, Familienglück, Gesundheit…

In diesem Beitrag fokussiere ich mich jedoch auf die Arbeit bzw. dein Business. Welche Faktoren spielen hier eine entscheidende Rolle für dein Glück?

Was bereitet dir Freude?

Da wäre zum einen die Freude und die Frage: Bereitet dir deine Arbeit bzw. deine Selbstständigkeit Freude?

Falls das nämlich nicht der Fall ist, wird die fehlende Begeisterung und (Eigen-)Motivation früher oder später zu mehr Frust führen und auch deine Kunden/ Klienten werden dies mit Sicherheit irgendwann an deiner „Performance“ merken.

Was kannst du wirklich gut?

Das zweite Element ist die Verwirklichung bzw. die Möglichkeit, deine Talente und Fähigkeiten in deiner Arbeit bzw. Selbstständigkeit einzubringen.

Wenn es dir nicht möglich ist, deine wahren Talente zu nutzen, läufst du Gefahr, dass irgendwann jemand anderes kommt, der auf dem Gebiet einfach besser ist und dich „überholt“. Zudem wirst du dich auf Dauer unterfordert fühlen.

Macht das alles Sinn?

Drittens, die Sinnhaftigkeit. Siehst du einen Sinn bzw. Mehrwert in deinem Tun? Braucht die Welt das, was du anbietest?

Falls nicht, wirst du irgendwann ein Gefühl der inneren Leere bzw. Sinnlosigkeit spüren und auch dein Business wird sich schwertun, da das, was du in die Welt bringst, nicht wirklich nachgefragt wird.

Diese drei Faktoren sind aus meiner Sicht entscheidend dafür, ob du mit deiner Arbeit glücklich bist oder nicht. Im positiven Falle hast du vielleicht deine Mission und/ oder deine Passion gefunden.

Finanzielle Sicherheit

Aber es gibt da noch einen vierten Punkt, den du vielleicht auch schon vermisst hast: die finanzielle Sicherheit. Ja, du solltest mit deinem Tun auch Geld verdienen. Als Angestellter hast du in der Regel dein festes Einkommen, als Selbstständige(r) ist es leider nicht ganz so einfach.

Falls du also mit deinem Business nicht genügend Geld verdienst, um davon leben und dir auch mal etwas leisten zu können, wirst du dich auf Dauer wertlos und erschöpft fühlen, weil du wahrscheinlich sehr viel Energie in deine Arbeit steckst, der resultierende Ertrag daraus jedoch überschaubar und unzureichend ist. Und irgendwann wird der Punkt kommen, wo du aus finanziellen Gründen dein Business aufgeben musst oder aus Enttäuschung von selbst aufgibst.

Drei Tipps für deinen finanziellen Erfolg

Damit dies nicht passiert, ist es wichtig, dir Gedanken darüber zu machen, wie du mit deinem Business eben auch finanziell erfolgreich werden kannst. Darüber könnte ich jetzt ganze Romane schreiben, aber an dieser Stelle möchte ich dir nur drei einfache Tipps mit auf den Weg geben:

  • Analyse: Nutze z.B. das Canvas Businessmodell, um die verschiedenen Einflussfaktoren auf dein Business zu „analysieren“
  • Kalkulation: Erstelle eine Einnahmen- / Ausgabenrechnung, idealerweise mit Excel und pflege diese, um jederzeit einen Überblick über deine finanzielle Situation zu haben
  • Information: Informiere dich über die aktuellen Zukunftstrends und welche Auswirkungen diese auf dein Business haben werden (Stichwort: Digitalisierung)

Der nächste Schritt

Erkenntnis ist das Eine, die Umsetzung das andere. Ich bin überzeugt davon, dass du langfristig nur dann erfolgreich und glücklich sein wirst, wenn du es schaffst, alle 4 Faktoren in deinem Leben und in deiner Arbeit bzw. deinem Business umzusetzen. Wie das für dich konkret funktionieren kann, das zeige ich dir gerne bei einem unverbindlichen Klarheitsgespräch.

Der Friedhof – unser Lehrmeister

Der Friedhof – unser Lehrmeister

Da stehe ich nun vor den Gräbern und muss an einen meiner Lieblingsfilme denken: Club der toten Dichter. Ihr kennt sicher auch die Szene, wo die Schüler in der Eingangshalle stehen und die Fotos betrachten von all den jungen Burschen voller Energie und Tatkraft, die inzwischen alle unter der Erde liegen.

Carpe diem – nutze den Tag. Macht etwas Sinnvolles aus eurem Leben – haucht Robin Williams alias John Keating den Schülern ins Ohr.

Der Friedhof - unser Lehrmeister

Wo sonst als auf dem Friedhof wird uns so sehr bewusst, dass unser Leben endlich ist?

Kein Mensch weiß, wie viel Zeit ihm gegeben ist und wann der Tag kommt, wo er auf sein Leben zurückblickt und sich fragt, was aus den ganzen Träumen geworden ist.

Ja, auf dem Friedhof liegen zahllose Träume begraben. Dinge, die immer wieder auf später verschoben wurden, weil wir keine Zeit hatten. Aber das später kam irgendwie nie. Irgendwann war es dann zu spät und die Träume liegen nun unter der Erde. Ein riesiges Sammelsurium an großen und kleinen Träumen, die nie realisiert wurden.

Der Friedhof als unser Lehrmeister

Und dann gibt es noch die Dinge, die wir im Laufe unseres Lebens voller Eifer angesammelt haben. „And all your money won’t another minute buy…” - heißt es in einem Song. Das große Auto passt leider nicht ins Grab und die Zeit der Pharaonen mit Grabbeigaben ist irgendwie auch vorbei. Wir können den Reichtum nicht mit ins Grab nehmen.

Natürlich ist es schön, wenn wir unseren Kindern etwas mit auf den Weg geben können. Aber wovon haben sie mehr: von den materiellen Dingen oder von unserer Liebe, die wir ihnen zu Lebzeiten schenken?

Was ist letztendlich mehr wert: teure Geschenke oder die gemeinsame Zeit?

Wieviel Zeit verbringen wir auf der Jagd nach noch mehr Reichtum, noch mehr Status, noch mehr Ego?

Und wieviel Zeit verbringen wir mit der Familie und mit Freunden?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie wertvoll die Zeit mit unseren Liebsten ist? Und wie hoch der Preis, den wir bezahlen, wenn wir zu wenig Zeit mit ihnen verbringen?
Diese Rechnung finden wir in keiner Bilanz.
Den Wert können wir nur erahnen.

Carpe diem – nutze den Tag.

Überlege dir, was wirklich wichtig ist im Leben und nimm deine Träume nicht mit ins Grab…

Schau dir hierzu gerne auch mein Video an: Video auf YouTube "Friedhof als Lehrmeister"

Eines Tages wird sie erwachsen sein…

Eines Tages wird sie erwachsen sein…

Während ich diese Zeilen schreibe, liegt meine Tochter noch im Bett, eingekuschelt in ihre Decke. Es ist mit Worten nur schwer zu beschreiben, was ich in diesen Momenten empfinde. Es wird mir wieder bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben.
Momente des Glücks, der Freude und des sich Bewusstwerdens, wie gut es mir geht.

Gestern Abend haben wir gemeinsam einen Film angeschaut, der uns dies wieder vor Augen geführt hat. Es gibt Menschen, deren Umstände sind viel schwieriger als meine bzw. unsere. Und ich finde es bewundernswert, wie diese Menschen ihr "Schicksal" meistern. Und wir jammern wegen jeder Kleinigkeit. Aber das ist ein anderes Thema...

Eines Tages wird sie erwachsen sein...

Was kann ich ihr mit auf den Weg geben?

Wie kann ich am besten für sie da sein, wenn sie die schwierigen Momente des Lebens durchschreiten muss?

Die Zeit wird kommen, wo sie hinaus geht in die Welt, ihre eigenen Erfahrungen macht, Freude und Trauer erlebt. Vielleicht werde ich dann noch da sein, um daran teilhaben zu können.
Vielleicht auch nicht...

Deshalb ist es mir wichtig, ihr Werte mitzugeben, die ihr dabei helfen, ihr Leben zu meistern, ihren eigenen Weg zu gehen und ihr Licht in die Welt zu bringen.

Aber wieviel Zeit bleibt mir dafür noch?

God only knows...

Es liegt an mir, diese sinnvoll zu nutzen...  

Work-Life-Integration

Work-Life-Integration

Ganzheitliche Work-Life-Integration

Wie du Arbeit und Privatleben optimieren kannst

Was es mit dem Ausdruck „Work-Life-Integration“ auf sich hat und wie du damit ein ganzheitlich glückliches Leben führen kannst, erfährst du in diesem Beitrag, den ich auch bei Fair Coachings veröffentlicht habe.

Work-Life-Balance war gestern

Arbeit, Familie, Freizeit – sehr lange geisterte der Begriff der Work-Life-Balance in den Medien umher mit dem Ziel, eine vernünftige "Balance" zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Aber ist es wirklich eine Balance, die wir suchen? Aus dem Begriff der Balance ergibt sich zwangsläufig eine Trennung von Arbeit und Privatleben. Da stellt sich die Frage:

Ist solch eine Trennung heutzutage überhaupt noch möglich?

Als Selbstständige(r) oder Unternehmer(in) verstehst du sicher, was ich meine. Als Angestellte(r) hast du spätestens seit Corona einen Eindruck davon bekommen, wie Arbeit und Privatleben immer mehr miteinander verschmelzen. 

Homeoffice wird immer mehr zur Normalität.

Und wir alle haben gesehen, dass Unternehmen auch funktionieren, wenn die Mitarbeiter nicht jeden Tag ins Büro kommen. Ein Zurück in "alte Zeiten" wird es höchstwahrscheinlich nicht mehr geben.

 

Herausforderungen der Work-Life-Balance

Eine Trennung von Arbeit und Privatem ist nur schwer möglich, wenn die Kinder Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen und fragen, wann es denn endlich etwas zu essen gibt. Und so Dinge wie Einkauf, Haushalt, Sport, Arztbesuche etc., die erledigt werden wollen, gibt es ja auch noch.

Aber nicht nur Corona hat die Welt verändert, auch die fortschreitende Digitalisierung führt zu noch nicht wirklich absehbaren Veränderungen der Arbeit und des Lebens generell.

Aber was hat das Ganze nun mit Work-Life-Integration zu tun?

Bei der ganzheitlichen Work-Life-Integration (kurz “WLI”) geht es darum, alle Lebensbereiche optimal miteinander zu verbinden bzw. zu integrieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil letztendlich alles irgendwie zusammenhängt und sich die individuellen Bedürfnisse je nach Alter, Lebensphase und Familienstand stetig verändern.

Kurzum: statt einer pauschalen Trennung von Arbeit und Privatleben ist das Ziel der Work-Life-Integration, das Leben und die Arbeit ganzheitlich zu betrachten und abhängig von der aktuellen Lebensphase individuell zu optimieren.

Die 4 Schritte zur ganzheitlichen Work-Life-Integration

Nun stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie ich meine persönliche WLI finden und umsetzen kann. Folgende vier Schritte können dir dabei helfen.

Schritt 1 - Ganzheitliche Bestandsaufnahme

Im ersten Schritt ist eine ganzheitliche Bestandsaufnahme im Jetzt (IST) sinnvoll. Hierbei geht es darum, mehr Klarheit darüber zu gewinnen, wo du denn momentan stehst und in welchen Lebensbereichen du unzufrieden bist bzw. dir eine Veränderung wünschst. Ein gleichzeitig einfaches und sehr hilfreiches Tool hierfür ist eine spezielle Form des Lebensrads (Hier kannst du dir ein gratis E-Book mit Lebensrad-Vorlage und hilfreichen Fragen sichern).

Neben der Betrachtung der verschiedenen Lebensbereiche empfehle ich auch, einen Blick auf die eigenen Bedürfnisse und die individuelle Persönlichkeit zu werfen.

Denn nur, wenn du weißt, wer du wirklich bist, kannst du auch herausfinden, was dich wirklich glücklich macht.

Falls dich die Themen Persönlichkeit und Verhalten näher interessieren, solltest du dir unbedingt mal diesen Artikel über das Genese-von-Verhalten-Modell anschauen. Dort erfährst du auch, was du überhaupt verändern kannst und wo du potenziell konditioniert wurdest.

Schritt 2 - Deine Vision: Träumen ist erlaubt

Während du im ersten Schritt deinen IST-Zustand genauer betrachtest, ist es im zweiten Schritt wichtig, herauszufinden, wie deine ideale Work-Life-Integration aussehen könnte (optimaler SOLL-Zustand oder auch Vision). Auch hier gibt es wieder verschiedene Tools, die dir dabei helfen können. Eine Methode, die ich gerne verwende ist z.B. die Walt-Disney-Methode.

Wichtig ist, dass du dir genügend Zeit nimmst und dir gut überlegst, wie denn dein idealer (Arbeits-)Tag aussehen soll. Schreib dir diesen Tag am besten auf oder noch besser: Kreiere dir dein eigenes „WLI-Vision-Board“.

Aber Vorsicht: nicht jeder kann mit einem Visionboard etwas anfangen. Je nachdem, was für ein "Typ" du bist, kann es sein, dass dies sehr hilfreich oder eher hinderlich für dich ist.

Deshalb finde ich es auch so wichtig, im Rahmen der Bestandsaufnahme zu prüfen, welcher "Persönlichkeitstyp" du bist. Denn nur dann ist es möglich, individuell auf dich zugeschnittene "Tools" zu verwenden, mit denen du auch gerne "arbeitest".

Schritt 3: Ressourcen und Ziele

Im dritten Schritt solltest du nun deinen Verstand „austricksen“, da beim „Träumen“ (Schritt 2) sicher Zweifel aufgetaucht sind, die eventuell aus bestehenden Glaubenssätzen entstehen. Nimm diese Zweifel aber bitte ernst und schreibe sie am besten auch auf, um diese später auflösen zu können. Dies hilft dir auch dabei, ein Gefühl für die Machbarkeit zu bekommen, denn nur wenn du das Gefühl hast, du kannst deine gewünschte Work-Life-Integration auch erreichen, wirst du auch motiviert genug sein, etwas dafür zu tun.

Eine beliebte Möglichkeit ist die Definition von konkreten und messbaren (Zwischen-)Zielen auf dem Weg zu deiner Vision. Ein Tool, welches du hierfür verwenden kannst ist die bekannte SMART-Methode.

Aber auch bei der Definition von Zielen gehen die Meinungen auseinander. Manche schwören darauf, andere verteufeln sie. Hier sollte auch wieder berücksichtigt werden, was dir liegt und womit du glücklich bist.

Neben den Zielen ist es auch wichtig, zu prüfen, welche "Ressourcen" dir zur Verfügung stehen und wie deine aktuellen "Rahmenbedingungen" sind. Hier geht es u.a. um Dinge wie deine finanzielle Situation und dein Wissen bzw. deine Berufserfahrung, aber auch um dein Umfeld und das "System", in dem du momentan lebst. Denn die Gestaltung deiner optimalen Work-Life-Integration hängt auch von deinen "Talenten" und deiner Umgebung ab.

Work-Life-Integration

TUN als vierter Schritt der Work-Life-Integration

Und schließlich – im vierten Schritt – geht es darum, ins TUN zu kommen. Was bringt dir deine Vision von einer ganzheitlichen WLI, wenn du dich nicht auf den Weg dorthin machst? 

Und ja, es werden Widerstände und Rückschläge kommen.

Aber sieh diese als Test, ob du es wirklich ernst mit der Umsetzung meinst. Und dann geh deinen Weg weiter. Es lohnt sich.

Eins noch: Denk daran, dass du nicht allein auf der Welt bist. Du bist Teil eines bzw. mehrerer „Systeme“ – sei es deine Familie, die Gesellschaft…

Überprüfe deine ganzheitliche Work-Life-integration auch dahingehend, ob diese im Einklang steht mit den Wünschen bzw. Bedürfnissen deines Umfelds.

Es wird dich auf Dauer nicht glücklich machen, wenn du deine optimale Work-Life-Integration lebst, deine Familie diese aber nicht wirklich gut findet. Auch hier ist es wieder wichtig, Leben und Arbeit ganzheitlich zu betrachten.

Auch kleine Schritte führen zu Veränderungen

Du musst nicht gleich dein ganzes Leben auf den Kopf stellen, um deine optimale Work-Life-Integration zu realisieren. Oftmals genügen auch kleine Schritte bzw. die Veränderung kleiner Dinge, um dein Leben glücklicher zu gestalten.

Aber auch hier ist es wieder wichtig, herauszufinden, wer du wirklich bist und was du wirklich willst, um nicht in eine falsche Richtung zu gehen. Zwei Tools, die dir dabei helfen können, sind der wissenschaftlich fundierte Deep O.C.E.A.N.-Test und eine ganzheitliche Human Design Analyse.

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen, dass es dir gelingt, einen ganzheitlichen Weg zu finden, der es dir erlaubt, Arbeit und Privatleben optimal für dich und deine Familie zu vereinen bzw. zu integrieren.

E-Book Lebensrad

Deep O.C.E.A.N. Test

Human Design Analyse

Dein Erfolgsquadrant

Dein Erfolgsquadrant

Das 4-Quadranten-Modell als Erfolgsgarant?

Keine Sorge, ich komme jetzt nicht mit irgendwelchen dubiosen Versprechen, wie du in zwei Monaten mit dem "Erfolgsquadranten" Millionär wirst, 20 kg abnimmst oder im Schlaf deinen Traumpartner findest ; )

Was ich allerdings versprechen kann: das nachfolgende „Tool“ kann dir dabei helfen, mehr Klarheit zu gewinnen über deine aktuelle Situation und über das, was du wirklich willst. Und diese zwei Dinge sind m.E. die Basis für deinen Erfolg – egal in welchem Bereich: privat, beruflich oder finanziell.

Ich selbst bin im Rahmen meiner Ausbildung zum integralen Coach auf dieses Tool gestoßen als Teil der AQAL-Theorie von Ken Wilber. Als Freund von Modellen, die die komplexe Wirklichkeit vereinfacht darstellen, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, war ich natürlich gleich hellauf begeistert von dem Ansatz und habe ihn daraufhin oftmals für verschiedenste Fragestellungen verwendet, insbesondere das im AQAL-Ansatz enthaltene 4-Quadranten-Modell. Im Folgenden möchte ich dieses Modell in Form eines „Erfolgsquadranten“ nutzen und aufzeigen, wie dieser auch dir helfen kann, mehr Klarheit zu gewinnen.

Vielleicht geht es dir ja auch so: du hast dir Ziele gesetzt, willst erfolgreich sein, aber irgendwie funktioniert es nicht so, wie du dir das vorgestellt hast. Oder aber du bist zwar erfolgreich, aber nicht wirklich glücklich damit. Gibt es eine Möglichkeit, ganzheitlich erfolgreich und somit auch glücklich zu sein?

Ganzheitlich erfolgreich aus Sicht der vier Quadranten

Diese Frage betrachten wir nun mit dem 4-Quadranten-Modell, indem wir das Thema Erfolg aus vier verschiedenen Perspektiven betrachten. Diese vier Perspektiven bzw. Quadranten entstehen durch die Unterscheidung von innen (subjektiv) und außen (objektiv) sowie von individuell und kollektiv.

Betrachten wir zuerst den Quadranten oben links. Die „ICH-Perspektive“, die hier eingenommen wird, ist die subjektive bzw. individuelle, deine „innere Welt“, d.h. es geht hier v.a. um deine Persönlichkeit und somit u.a. um die Themen Mindset, Glaubenssätze, Gedanken und Gefühle sowie deine persönlichen Wertvorstellungen.

Oben rechts betrachten wir objektive Fakten bzw. deine „äußere Welt“ (ES-Perspektive). Hier geht es v.a. um deine Kompetenzen, dein Verhalten und deine (persönliche) Situation. Viele dieser Fakten finden sich z.B. auch in dem "typischen" Lebenslauf: Ausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, Zeugnisse usw. Aber auch andere Fakten spielen hier eine Rolle, wie z.B. deine gesundheitliche und finanzielle Situation oder auch Dinge, die zu deinem Tagesablauf gehören (Verhalten, Handlungen, Routinen).

Unten links (WIR-Perspektive) kommen die Beziehungen ins Spiel. Solange wir nicht zurückgezogen als Einsiedler leben, kommen wir ständig in Kontakt mit anderen Menschen. Was hier betrachtet wird ist das „Innere“ eines Systems. Hierzu zählen vor allem die Beziehungen im privaten und beruflichen Bereich, das Miteinander in der Gemeinschaft und die Kommunikation untereinander. Ein Thema, welches hier v.a. im beruflichen Kontext häufig vorkommt ist z.B. Mobbing oder generell die Zusammenarbeit im Team.

Der letzte Quadrant unten rechts (SIE-Perspektive) umfasst die Systeme, in denen wir leben bzw. das (äußere) Umfeld: unsere Gesellschaft, (Unternehmens-)Kultur, Gesetzgebung, Marktgegebenheiten, Branche etc. Letztendlich handelt es sich hierbei um „systembedingte“ Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, die bei dem zu betrachtenden Thema zu berücksichtigen sind.

Und wie nutze ich die vier Quadranten nun?

Soweit die Theorie. Nun solltest du dein Thema (in unserem Beispiel die Frage nach ganzheitlichem Erfolg) für jeden Quadranten aus der jeweiligen Perspektive betrachten.

Jede Sichtweise (bzw. jeder Quadrant) ist dabei wichtig, um wirklich integrale Lösungen bzw. Antworten auf dein Thema zu bekommen.

Als Anregung hier ein paar mögliche Fragen zur ersten Bestandsaufnahme:

  • Was bedeutet eigentlich Erfolg für mich?
  • Was fühle bzw. denke ich, wenn ich erfolgreiche Menschen sehe?
  • Welche Werte sind mir wichtig?
  • Mache ich wirklich das, was ich tun WILL oder nur das, was ich tun SOLL?
  • Habe ich das nötige Wissen und die Erfahrung, um mein Ziel zu erreichen?
  • Wie ist meine finanzielle / berufliche / gesundheitliche Situation?
  • Fühle ich mich in meiner (privaten und beruflichen) Umgebung wohl?
  • Muss ich alles selbst machen oder kann ich mein Netzwerk nutzen?
  • Welche Rahmenbedingungen und gegebene Strukturen muss ich berücksichtigen?

Dies sind natürlich nur beispielhafte Fragen, die je nach Thema unterschiedlich ausfallen können. Wichtig ist v.a., dass du wirklich jeden Quadranten ehrlich beleuchtest, um ein ganzheitliches Bild deiner aktuellen Situation und deiner persönlichen Erfolgsfaktoren zu bekommen.

Und was kommt danach?

Eine ehrliche Bestandsaufnahme mit dem 4-Quadranten-Modell ist das eine. Aber du kannst dieses Modell natürlich auch dazu nutzen, zu überlegen, wie denn deine Zukunft aussehen soll. In diesem Zusammenhang rede ich meistens von der ganzheitlichen Vision: wage doch einfach mal einen Sprung in die Zukunft und überlege dir, was du wirklich willst und wie dein Leben und deine Arbeit in 3-5 Jahren aussehen soll. Natürlich gibt es hier neben dem 4-Quadranten-Modell noch weitere Tools, wie z.B. die Walt-Disney-Methode und das beliebte Vision Board.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor sind deine "Ressourcen": vielleicht hast du dir schon im Rahmen der ganzheitlichen Bestandsaufnahme über deine Fähigkeiten und Talente, deine Stärken und potentielle Schwächen Gedanken gemacht. Auch hier gilt es natürlich, ehrlich zu dir selbst zu sein. Was ich in meinem Coaching hierfür gerne empfehle, ist zum einen der wissenschaftlich fundierte Deep O.C.E.A.N.-Persönlichkeitstest (eine Erweiterung des bekannten Big Five-Tests), der dir auf Basis von zehn Ausprägungen deine "wahre" Persönlichkeit und potentielle Denk- und Verhaltensmuster aufzeigt. Zum anderen zeigt dir eine Human Design Analyse deine einzigartige Persönlichkeit in Form deines "energetischen Fingerabdrucks".

Und auch bei den Ressourcen solltest du die Perspektiven des 4-Quadranten-Modells nutzen. Sowohl deine individuellen Ressourcen (innere und äußere) als auch kollektive Faktoren, wie z.B. die Möglichkeit von Co-Kreationen bzw. die vorhandenen "Rahmenbedingungen", die für deinen Weg zum Erfolg wichtig sind. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die finanziellen Ressourcen.

Neben der Vision, die letztendlich v.a. als eine Art "Leitstern" gilt und die für deine Motivation wichtig ist, solltest du auch konkrete Ziele planen: welche Schritte sind nötig, um dein Ziel zu erreichen? Welche Zwischenziele machen Sinn? Wichtig ist es hierbei, dir darüber bewusst zu sein, dass es Sicherheit nicht gibt, d.h. es können auf deinem Weg Dinge passieren, die es erforderlich machen, flexibel zu sein, dein Ziel anzupassen oder einen Umweg zu gehen.

Neben der gewonnenen Klarheit und der Flexibilität sind natürlich auch noch Kontinuität und Disziplin gefragt, denn der Weg zum Ziel kann lang und steinig sein. Wie heißt es doch so schön: ohne Fleiß kein Preis.

Integrales Coaching - ganzheitlicher Erfolg

Soweit ein grober Überblick über das 4-Quadranten-Modell. Im Rahmen eines integralen bzw. ganzheitlichen Coachings werden alle vier Quadranten ausführlich betrachtet. Anwendbar ist das Modell mehr oder weniger universell. Zumindest in meiner Tätigkeit als integraler Coach & Berater bin ich immer wieder fasziniert, wie hilfreich dieses Tool ist.

Wenn du Interesse hast, diesen integralen Coaching-Ansatz mal auszuprobieren, lade ich dich herzlich dazu ein, meine Website zu besuchen und dir dort eine kostenfreie ganzheitliche Ist-Analyse mit dem Work-Life-Lebensrad oder ein unverbindliches Erstgespräch zu sichern.

Ich wünsche dir auf jeden Fall von Herzen ganzheitlichen Erfolg – mit oder ohne Erfolgsquadranten ; )