Bewusster Umgang mit Zweifeln

Bewusster Umgang mit Zweifeln

5 Schritte für einen bewussteren Umgang mit Zweifeln

Darf ich vorstellen: Zacharias Zweifel. Mein geistiger Mitbewohner, der keine Miete bezahlt und trotzdem immer das letzte Wort haben will.

Früher hat er es oft geschafft, mich zum Verzweifeln zu bringen, aber heute ist er ein guter Freund von mir geworden. Denn ihr werdet es nicht glauben, aber auch Zacharias hat Gefühle und vor allem will er gesehen werden. Und er möchte, dass wir endlich verstehen, dass er uns doch nur helfen will.

Denn die Welt da draußen ist voller Gefahren. Wir können Fehler machen, uns blamieren, enttäuscht werden – ja, das alles kann passieren. Und deshalb füttert uns Zacharias mit Selbstzweifeln wie „ich bin nicht gut genug“, ich bin zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein usw. – was natürlich an unserem Selbstwert nagt.

Die Sache mit dem Selbst-Bewusstsein

Leider beobachte ich häufig, dass wir vergessen, wer wir eigentlich wirklich sind, unsere Stärken und Talente und was uns als Mensch so einzigartig macht. Wir sind nicht unseres wahren Selbst bewusst. Wir vergleichen uns viel zu oft mit anderen und wollen etwas sein, das nicht unserem eigentlichen Selbst entspricht. Aber was können wir dagegen tun?

Fünf Schritte für einen bewussteren Umgang mit Zweifeln

1 – Bewusstsein schaffen

Überlege dir zuerst, welche (Selbst)-Zweifel bei dir regelmäßig auftauchen. Schreib diese am besten in Form einer „Zweifel-Liste“ auf. Die Liste muss nicht vollständig sein. Wichtig ist, dass du erst einmal damit anfängst, dir deiner Zweifel bewusst zu werden.

2 - Annehmen

Schau dir dann die Liste in Ruhe an, atme tief durch und akzeptiere, dass du diese Zweifel hast. Denk‘ an Zacharias und überlege dir, wovor dich diese Zweifel eventuell beschützen möchten.

3 – Analysieren

Hier geht es nun darum, deine Zweifel genauer anzuschauen und potenziell vorhandene Denk- und Verhaltensmuster ausfindig zu machen. Dabei ist es wichtig, zwischen deinem Selbst- und dem Fremdbild zu unterscheiden bzw. zwischen deinen subjektiven Gefühlen und objektiven Fakten. Frag dich deshalb z.B.:

  • Woher kommen die Zweifel?
  • Könnten sich dahinter (unbewusste) Glaubenssätze verbergen?
  • Sind es deine eigenen Erfahrungen oder bist du geprägt durch dein Umfeld, deine Erziehung?
  • Beruhen die Zweifel auf deinem Gefühl oder gibt es konkrete Fakten dafür?
  • Stell dir bei Glaubenssätzen auch immer die Frage „wer sagt das?“ und versuche Gegenbeispiele zu finden und deine Glaubenssätze umzuformulieren

4 - Dein wahres Ich erkennen

Was dir dabei helfen kann, deine Glaubenssätze bzw. Zweifel aufzulösen, ist die Beschäftigung mit deinem wahren ICH, deinem (teilweise verborgenen) Potenzial, deinen Talenten etc.

Die meisten Menschen kennen entweder ihr wahres Potenzial nicht oder unterschätzen es. Jeder Mensch ist einzigartig und jeder Mensch hat seine persönlichen Stärken. In diesem Schritt gilt es, diese herauszufinden und wert zu schätzen. Ich spreche hier oft auch von gegebenen „Ressourcen“. Gegeben deshalb, weil es einen „Kern“ in dir gibt, der unveränderlich ist – deine Persönlichkeit.

Wie deine Persönlichkeit aussieht, kannst du z.B. mit Hilfe des wissenschaftlich fundierten Deep O.C.E.A.N. Tests erkennen, den ich auch sehr erfolgreich für mein Coaching nutze. Zudem verwende ich gerne auch die Human Design Methode, die – richtig angewandt – noch tiefgreifendere Erkenntnisse über dich ermöglichen.

Unabhängig davon, welche „Methode“ du wählst, wichtig ist, dass du erkennst, wer du wirklich bist und was dich als Mensch ausmacht. Denn wenn du dir dessen bewusst bist, können dir deine Zweifel zukünftig nicht mehr viel anhaben.

5 - Dein Warum finden

Zu erkennen, wer du wirklich bist, ist ein Prozess, der sehr wichtig ist. Allerdings ist es ebenso wichtig, Klarheit darüber zu gewinnen, was du wirklich willst bzw. wofür du stehst. Es geht hierbei um dein Warum, deinen „Purpose“, dein ikigai oder wie du es auch immer nennen magst. Dieser „Leitstern“ hilft dir auch beim Umgang mit deinen Zweifeln, denn er zeigt dir den richtigen Weg.

Schließe Freundschaft mit deinen Zweifeln

Ein bewussterer Umgang mit deinen Zweifeln erlaubt es dir auch, diese wertzuschätzen. Vergiss dabei nicht, dass deine Zweifel dich beschützen wollen. Wichtig ist, dass du diese ernst nimmst, aber du dich nicht von deinem „wahren“ Weg abbringen lässt. Nimm deine Zweifel bewusst wahr und überlege dir, was sich dahinter verbergen könnte. Je mehr du dein wahres Selbst und dein Warum kennst, desto einfacher wird dir dies fallen. Gerne unterstütze ich dich auf diesem Weg.

Ein Test, der dein Leben verändern kann

Ein Test, der dein Leben verändern kann

Kann dieser Test auch dein Leben verändern?

Bist du unglücklich im Job, in der Selbstständigkeit oder in der Beziehung? Oder überlegst du gerade, welcher Beruf, welche Ausbildung oder welches Studium geeignet für dich ist? In diesem Beitrag stelle ich dir einen Persönlichkeitstest vor, der dir bei den o.g. Fragen helfen und so auch dein Leben positiv verändern kann. 

Persönlichkeitstest ja – aber welchen?

Persönlichkeitstests gibt es viele und einige auch kostenlos im Internet oder in diversen Zeitschriften. Ich würde jedoch dringend davon abraten, solche Tests allzu ernst zu nehmen. Sofern du wirklich etwas über dich und deine Persönlichkeit lernen möchtest, empfehle ich dir auf jeden Fall einen wissenschaftlich fundierten Test, denn nur dann kannst du dir sicher sein, dass das Ergebnis auch aussagekräftig ist und dir weiterhilft.

Persönlichkeit oder Verhalten?

Zudem ist es wichtig, zwischen Persönlichkeitstests und anderen Tests zu unterscheiden, die z.B. auf das Verhalten „abzielen“ (wie z.B. DISG: siehe auch DISG – Wikipedia). Nun fragst du dich vielleicht, was denn der entscheidende Unterschied ist. Nun ja, deine Persönlichkeit ist weitestgehend festgelegt und kaum veränderbar, während sich dein Verhalten durchaus im Laufe des Lebens oder in gewissen Situationen verändern kann.

Wesentliche Einflussfaktoren sind hier z.B. deine Erziehung und die Systeme, in denen du lebst bzw. arbeitest. So kann es sein, dass du in deiner Arbeit ein ganz anderes Verhalten zeigst als im privaten Umfeld. Zudem eignen wir uns im Laufe des Lebens gewisse Denk- und Verhaltensmuster an, welche oftmals nicht unserer wahren Persönlichkeit entsprechen. Dies führt dazu, dass wir uns nicht authentisch verhalten, was i.d.R. auch zur Unzufriedenheit führt.

Wann macht ein Persönlichkeitstest Sinn?

Diese Frage höre ich häufig und meine Antwort lautet: immer, wenn du nicht ganzheitlich glücklich bist. Egal, ob du unzufrieden in deiner Arbeit, in deiner Beziehung oder grundsätzlich im Leben bist – ein guter Persönlichkeitstest kann dir dabei helfen, die Ursachen dafür zu finden und so die Basis für eine Veränderung schaffen. Und auch wenn du nicht sicher bist, welche Ausbildung, welches Studium, welchen Beruf du wählen sollst, hilft dir die Kenntnis deiner Persönlichkeit bei der Entscheidungsfindung.

Big Five for life

Vielleicht kennst du das gleichnamige Buch von John Strelecky? Aber hast du auch schon vom Big Five Persönlichkeitstest (häufig auch Fünf-Faktoren-Modell oder OCEAN-Test genannt) gehört? Laut Wikipedia (Big Five (Psychologie) – Wikipedia) wurde dieser durch eine Vielzahl von Studien belegt und gilt heute international als das universelle Standardmodell in der Persönlichkeitsforschung. Zudem wurde der Test innerhalb der letzten zwanzig Jahre in über 3.000 wissenschaftlichen Studien verwendet.

Der Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitstest

Während beim Big Five - wie der Name schon sagt - fünf Hauptdimensionen betrachtet werden (Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus), geht der Deep O.C.E.A.N. Test noch etwas weiter und unterteilt die fünf Hauptdimensionen in jeweils zwei weitere Ausprägungen, um die Persönlichkeit noch detaillierter darzustellen. Dies ist deshalb sinnvoll, da es häufig vorkommt, dass die Ausprägungen innerhalb einer Hauptdimension komplett unterschiedlich sind.

Wenn z.B. Dominanz niedrig und Enthusiasmus hoch sind, würde das beim Big Five Test „nur“ zu einem durchschnittlichen Wert bei Extraversion führen und somit eher weniger Aussagekraft hinsichtlich der Persönlichkeit ermöglichen. Deep O.C.E.A.N. dagegen unterscheidet beide Ausprägungen und erlaubt so einen detaillierten Blick auf einzelne Merkmale deiner Persönlichkeit.

Praktische Anwendung

Wie schon erwähnt, macht es aus meiner Sicht auf jeden Fall Sinn, den Deep O.C.E.A.N. Test zu machen, unabhängig davon, wie alt und in welcher Lebenssituation du bist. Jedoch möchte ich an zwei Beispielen aufzeigen, wie dir der Test in der Praxis helfen kann.

Beispiel 1: Unzufriedenheit in deiner Arbeit

Hier kann dir der Deep O.C.E.A.N. Test dabei helfen, zu erkennen, ob dein aktueller Job wirklich der richtige für dich ist. Vielleicht ist deine Arbeit eher monoton und voller Routinen. Wenn dein Testergebnis dich eher als kreativen Menschen zeigt, der die Abwechslung liebt, verstehst du wahrscheinlich, warum dir dein Job keine Freude bereitet. Aber auch andere Ausprägungen wie z.B. Intellekt, Dominanz, Empathie oder Politeness sagen viel darüber aus, welche Jobs für dich geeignet sind. Immer wieder erlebe ich bei dem Auswertungsgespräch beeindruckende Aha-Momente von Menschen, die endlich erkennen, warum sie in ihrer Arbeit unglücklich sind und was sie dagegen tun können.

Beispiel 2: Probleme in der Beziehung

Egal, ob private oder berufliche Beziehungen, auch hier kann der Deep O.C.E.A.N. Test Klarheit darüber geben, warum die Beziehung nicht funktioniert oder wo potenzielle Probleme liegen. Nehmen wir z.B. das Thema Ordnung. Wenn ein Partner bei Ordnung eher niedrig, der andere eher hoch ausgeprägt ist, kann dies zu Herausforderungen im alltäglichen Zusammenleben führen. Gleiches gilt auch für andere Ausprägungen wie z.B. Empathie oder Erleben.

Das Ziel sollte es jedoch nicht sein, den anderen aufgrund der Testergebnisse zu verurteilen. Ganz im Gegenteil: es soll dadurch mehr Verständnis füreinander geschaffen werden, um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie mit unterschiedlichen Persönlichkeitsausprägungen zukünftig am besten umgegangen werden kann. Es ist also eine Chance, die Beziehung auf eine neue, bewusstere Ebene zu bringen.

Diese Beispiele zeigen zwei der vielen Möglichkeiten, die Deep O.C.E.A.N. bietet. Noch spannender wird es jedoch, wenn auch potenzielle Psychodynamiken betrachtet werden, also das Zusammenspiel der einzelnen Persönlichkeitsmerkmale.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass es kein gut oder schlecht gibt. Jede Ausprägung hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist, sich dessen bewusst zu werden, um sich selbst und andere besser zu verstehen. Dies ist aus meiner Sicht die Basis für eine bessere Welt.

Falls Du nun neugierig geworden bist, lade ich dich ein, dich hier über den Deep O.C.E.A.N. Test zu informieren. 

SEO für dein Leben

SEO für dein Leben

SEO aus ganzheitlicher Sicht

Deine Suchmaschine ist besser als google 

SEO steht ja normalerweise für Suchmaschinenoptimierung. In diesem Beitrag geht es jedoch nicht darum, dir zu erklären, wie du es schaffst, dass deine Website auf Google etc. besser "rankt". Das können andere viel besser als ich.

Mein Anliegen ist es, die "Work-Life-Integration" von bewussten Menschen zu "optimieren". Und dafür brauchen wir nicht google oder ecosia (Empfehlung!), sondern die bewusste Wahrnehmung unserer inneren, werteorientierten Suchmaschine.

Sind wir nicht alle auf der Suche?

Letztendlich sind wir doch alle auf der Suche - manche nach dem Sinn des Lebens, andere vielleicht nur nach dem Autoschlüssel 😂

Wie sieht es bei dir aus? Hast du das Gefühl, da fehlt noch irgendwas für ein glückliches Leben?

Unabhängig davon, was du suchst bzw. zu finden hoffst: ein innerer Kompass bzw. eine zuverlässige SEO kann sicher nicht schaden.

Deshalb lass uns doch mal genauer auf dein persönliches SEO schauen.

Ich bin der Meinung, dass unsere eingebaute Suchmaschine ganz genau weiß, was uns wirklich glücklich macht. Nur leider wird die optimale Lösung meistens nicht gleich auf der ersten Seite angezeigt.

Vielleicht haben wir nur das falsche Suchwort eingegeben, weil wir selbst noch nicht erkannt haben, was wir wirklich wollen.

Vielleicht erscheinen aber auch von unserer Umwelt "gepushte" Werbeanzeigen, die uns überreden wollen, dass wir bestimmte Dinge unbedingt brauchen, um glücklich zu sein, z.B. ein neues Auto, neue Kleidung, ein neues Wundermittel oder ein neues Mindset mit Hilfe des neuesten Kurses bzw. Seminars.

SEO = Sinn, Erfolg, Orientierung

Aber bevor ich jetzt in die Tiefen der Verkaufspsychologie eintauche:
wie findest du denn nun für dich heraus, was du wirklich willst bzw. was dich wirklich glücklich macht bzw. wie funktioniert unser "eingebautes" SEO?

Die Sache mit dem Sinn

Egal, wie du es nennen magst, beim Thema Sinn geht es v.a. darum, herauszufinden, wofür es sich für dich lohnt, jeden Morgen voller Freude aufzustehen (ikigai) oder anders gefragt:
  • Was ist es, das dich wirklich tief im Inneren antreibt?
  • Was ist der Mehrwert, den du unbedingt in die Welt bringen möchtest?
  • Was ist dein Warum, dein Purpose oder eben dein Sinn des Lebens?

Ich weiß, das sind keine einfachen Fragen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit etwas näher zu beschäftigen.

Erfolg um jeden Preis

Beim Thema Erfolg streiten sich oft die Gemüter. Auch bei einigen meiner Coachees gibt es z.T. negative Glaubenssätze, v.a. wenn es um finanziellen Erfolg bzw. das Thema Geld geht.
Kann ich denn für mein Tun Geld verlangen?
Ich möchte doch etwas Gutes tun (Sinn).
Geld allein macht nicht glücklich.
So oder so ähnlich schwirrt es häufig in unseren Köpfen herum.
Und dennoch ist es nun mal so, dass wir eine gewisse finanzielle Sicherheit brauchen, um einigermaßen sorglos leben zu können.

Ohne Orientierung geht es nicht

Hast du in deinem Leben eine sinnvolle Orientierung?
Weißt du genau, wo du hin möchtest und wie du dorthin kommst?
Bei der Orientierung geht es zum einen um deinen "Leitstern", der sich u.a. aus deinen Werten (s.u.) und dem Thema Sinn (s.o.) ergibt.
Dein Leitstern gibt dir die Richtung vor und somit die nötige Orientierung für deinen ganzheitlichen Weg.
Aber das allein genügt leider nicht. Denn wenn du immer nur auf deinen Leitstern schaust, geht es dir vielleicht wie "Hans guck in die Luft" und du verpasst das Leben an sich bzw. stolperst über die Widrigkeiten, die das Leben einfach mit sich bringt.
Insofern ist es auch wichtig, dir Klarheit und Verständnis über deinen Weg zum ganzheitlichen Erfolg zu verschaffen. Frag dich hierfür z.B.: Was sind deine "Ressourcen", was könnten mögliche Ziele sein und wie könnte ein erster Schritt aussehen?

Werte werden oftmals unterschätzt

Noch ein paar Worte zum Thema Werte, da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt. Nur wenn du deine eigenen Werte kennst, dann kennst du auch deinen Weg zum Glück bzw. du spürst genau, was dich glücklich macht und was nicht.

Die Orientierung an deinen Werten zeigt dir dabei immer den richtigen Weg.

Und auch beim Thema Erfolg spielen Werte eine große Rolle.
Erfolg macht nur dann wirklich glücklich, wenn dieser im Einklang mit deinen Werten „erfolgt“. Wenn du, nur um Geld zu verdienen, Menschen Dinge "andrehst", die diese nicht wirklich brauchen, dann hat das - wie man im Schwäbischen so schön sagt - ein Gschmäckle".
Und ob dich das auf Dauer glücklich macht, wage ich zu bezweifeln.
Deshalb überlege dir gut, wie ganzheitlicher Erfolg für dich aussehen könnte.

Falls du alleine oder gemeinsam mit bewussten Menschen deine innere Suchmaschine optimieren möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Ein erster sinnvoller Schritt könnte z.B. eine kostenfreie Ist-Analyse mit dem Lebensrad (Link zum Lebensrad), der Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitstest inkl. Auswertungsgespräch oder einfach auch ein unverbindliches Klarheitsgespräch sein.

Fazit

Google kann dir bei gewissen Dingen helfen, aber für dein Glück bist du selbst verantwortlich. Dein inneres SEO kann dir dabei helfen, mehr Sinn in dein Leben bzw. deine Arbeit zu bringen, ganzheitlich erfolgreich zu werden und v.a. eine Orientierung in diesen Zeiten der Veränderung zu haben.

Richtig entscheiden

Mit 2 Fragen immer die richtige Entscheidung treffen

Du stehst vor einer Veränderung und du möchtest nicht die falsche Entscheidung treffen, aber du weißt nicht, wie du dabei vorgehen sollst?

In diesem Beitrag stelle ich dir zwei grundlegende Fragen vor, mit deren Hilfe du nie wieder die falsche Entscheidung triffst. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn du ehrlich zu dir bist.

Also gut, legen wir gleich los. Vielleicht hast du momentan irgendeine wichtige Entscheidung zu treffen. Dann lade ich dich ein, dir ein Blatt Papier und einen Stift zu nehmen und einen Moment Zeit.

Unzufrieden in der Arbeit?

Für ein besseres Verständnis werde ich die Fragen gleich an einem Beispiel erläutern. Nehmen wir mal an, es geht um deine Arbeit. Du bist damit unzufrieden und überlegst dir, ob du deinen Job wechseln sollst oder nicht. Du hast also zumindest die zwei Alternativen, im ungeliebten Job zu bleiben oder einen Jobwechsel mit den dadurch entstehenden Veränderungen vorzunehmen. Natürlich musst du nicht zwangsläufig deinen Job kündigen, um etwas zu verändern. Du kannst auch nach dem Motto „Love it, change it or leave it“ Veränderungen an deinem Mindset oder in deiner aktuellen Tätigkeit vornehmen. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Was gewinnst du kurzfristig?

Jetzt nimm dir bitte einen Moment Zeit und versetze dich einmal so gut du es kannst in deine Situation, in diese zwei Alternativen, in die Entscheidung, die du treffen möchtest. Und dann stell dir die zuerst folgende Frage:

Was gewinnst du kurzfristig, wenn du nichts veränderst?

Auf mein Beispiel bezogen könnte die Frage auch lauten: was gewinne ich, wenn ich in meinem Job bleibe und nicht kündige?

Ein Punkt, der hier meistens genannt wird, ist das Thema Sicherheit, ein für uns Menschen sehr zentrales Thema. Viele Menschen haben es sich über die Jahre in ihrer Komfortzone bequem gemacht. Schließlich sind wir Menschen „Gewohnheitstiere“ und auch unser Gehirn strebt danach, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und in den gewohnten „Bahnen“ zu denken. Durch Routinen schaffen wir eine gewisse Sicherheit. Wenn ich also nichts verändere, dann habe ich die nötige Sicherheit, ich gehe kein Risiko ein, ich mache weiter die gewohnten Dinge und ich brauche keine Angst zu haben vor dem, was da auf mich zukommt.

Aber stimmt das auch wirklich? Ich möchte an dieser Stelle nicht im Detail darauf eingehen, aber absolute Sicherheit gibt es m.E. nicht in Zeiten von Pandemie, Digitalisierung etc. Und ich kann jedem nur dringend empfehlen, sich rechtzeitig mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Kommen wir jetzt aber zurück zu deiner Entscheidung bzw. deinem Thema. Nimm dir nun gerne etwas Zeit und schreibe die Dinge auf, die du kurzfristig gewinnst, wenn du nichts an deiner aktuellen Situation veränderst.

Was verlierst du langfristig?

Hast du ein paar Punkte gefunden? Dann kommen wir jetzt zur zweiten Frage:

Was verlierst du langfristig, wenn du nichts veränderst?

Wieder auf mein Beispiel bezogen: wenn ich jetzt nicht kündige, was macht es mit mir, was passiert dann langfristig? Hier kommt in den Gesprächen mit meinen KlientInnen meistens das Thema Freude ins Spiel. Der Job macht keinen Spaß, ich verliere die Freude an meiner Arbeit, ich arbeite quasi nur, um zu leben. Es fehlt meistens auch die Sinnhaftigkeit. Falls dazu noch ein stressiger Job kommt, dann kann sich die Entscheidung über kurz oder lang auch auf deine Gesundheit auswirken. Vielleicht besteht die Gefahr eines Burnouts oder – falls deine Arbeit dich langweilt – eines Boreouts.

Nimm dir jetzt gerne auch wieder einen Moment Zeit und spür in dich hinein. Was wird passieren, wenn du jetzt nichts veränderst, wenn du weiterhin das in Kauf nimmst, was dich unzufrieden macht in deiner Arbeit bzw. in deiner aktuellen Situation?

Entscheide ganzheitlich

Kommen wir nun noch zu zwei wichtigen Themen: zum einen ist es wichtig, ganzheitlich zu entscheiden, denn alles hängt irgendwie zusammen und wenn du jetzt z.B. unglücklich in deiner Arbeit bist, dann wird dies i.d.R. auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben, z.B. auf deine Gesundheit oder auf deine Beziehung. Gleiches gilt natürlich auch für andere Bereiche. Also überlege dir, welche Auswirkungen deine Entscheidung auf die anderen Lebensbereiche hat. Falls du einen ganzheitlichen Blick auf dein Leben werfen möchtest, empfehle ich dir mein kostenfreies E-Book inkl. Work-Life-Lebensrad.

Kopf, Herz oder Bauch?

Ein zweiter wichtiger Punkt: wenn du dir diese zwei Fragen stellst, dann integriere in deine Entscheidungsfindung deinen Verstand, dein Herz und deinen Bauch. Entscheide also nicht nur rational auf Basis irgendwelcher Pro- und Kontra-Listen oder nur emotional, sondern höre auch auf deine Intuition, auf dein Bauchgefühl. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass du tief in dir drin die richtige Antwort schon kennst. Deshalb nimm dir die Zeit, bis du spürst und fühlst, was das Richtige für dich ist. Was vielleicht auch spannend zu wissen ist: laut Enneagramm gibt es eben genau diese drei unterschiedlichen Hauptfixierungen (Kopf, Herz, Bauch). Je nachdem, was für ein „Typ“ du bist, wirst du wahrscheinlich meistens entsprechend entscheiden. Schau zukünftig gerne mal genauer auf deine erste Reaktion in gewissen Situationen. Reagierst du rational, emotional oder impulsiv?

Dein Human Design

Eine weitere Möglichkeit, herauszufinden, wie du deine Enstcheidungen treffen solltest, ist die Beschäftigung mit deinem Human Design. Nähere Infos dazu gerne in einem persönlichen Gespräch. 

Und was kommt danach?

Falls du dir jetzt diese zwei Fragen gestellt und hoffentlich auch ein paar Punkte notiert hast, gibt es noch eine weitere wichtige Sache: du solltest deine Entscheidung auch treffen und in die Umsetzung kommen. Natürlich hat jede Entscheidung auch gewisse Folgen und aus ganzheitlicher Sicht auch Auswirkungen auf dein Leben und deine Arbeit. Aber wenn du auf Basis der zwei vorgestellten Fragen und unter Berücksichtigung von Kopf, Herz und Bauch eine Entscheidung getroffen hast, dann mach es!

Und falls du vor einer größeren Entscheidung stehst und das Gefühl hast, du brauchst Unterstützung dabei, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Und falls du mehr über deine Persönlichkeit und dein Verhalten in gewissen Situationen erfahren möchtest, dann empfehle ich dir den wissenschaftlich fundierten Deep O.C.E.A.N. Test. Oder sichere dir einen Termin für  ein unverbindliches Klarheitsgespräch zum Kennenlernen und für deine Fragen.

Ikigai – kein Wundermittel, aber vielleicht dein Kompass

Ikigai – kein Wundermittel, aber vielleicht dein Kompass

Ikigai & Wendepunkte

Ikigai – kein Wundermittel, aber vielleicht dein Kompass

Wie vier ehrliche Fragen dir zeigen, wo du stehst und wohin dein nächster Schritt geht

Du hast einen guten Job. Vielleicht sogar einen, um den dich andere beneiden. Und trotzdem sitzt da seit einer Weile dieses leise Gefühl: Ist das schon alles? Von außen stimmt doch alles – du kannst es niemandem richtig erklären. Aber innen fehlt etwas, das du nicht in Worte fasst.

Genau an diesem Punkt taucht oft ein Wort auf: Ikigai. Das japanische Wort für das, wofür es sich zu leben lohnt. Kein fernöstliches Wundermittel, sondern eine erstaunlich praktische Art, diesem leisen Gefühl auf den Grund zu gehen – mit vier Fragen, die ehrlicher sind, als sie zuerst klingen.

In diesem Artikel gehen wir diese vier Fragen gemeinsam durch. Nicht als Formel, die am Ende einen Traumberuf ausspuckt – das wäre unglaubwürdig. Sondern als Kompass, der dir zeigt, wo du gerade stehst und wohin dein nächster sinnvoller Schritt gehen könnte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ikigai (jap. 生き甲斐) bedeutet sinngemäß „das, wofür es sich zu leben lohnt“ – aus iki (leben) und gai (Wert).
  • Das bekannte Modell verbindet vier Fragen: Was liebst du? Was kannst du gut? Was braucht die Welt? Wofür wirst du bezahlt?
  • Wo sich die Antworten überschneiden, entstehen Passion, Mission, Beruf und Berufung – in der Mitte liegt dein Ikigai.
  • Das Vier-Kreise-Schaubild stammt aus dem Westen. Im japanischen Verständnis ist Ikigai breiter und muss nichts mit Geld oder Beruf zu tun haben.
  • An Wendepunkten werden die vier Fragen am lautesten. Am schwersten fällt meist die Frage nach den eigenen Talenten – weil wir sie für selbstverständlich halten.

Was Ikigai wirklich meint

Ikigai wird oft als „das, wofür es sich zu leben lohnt“ übersetzt. Es ist der innere Antrieb, der deinem Leben Sinn gibt – beruflich wie privat. Die Frage dahinter ist schlicht und groß zugleich:

Was macht mein Leben wirklich lebenswert?

Viele Menschen suchen nach genau diesem Gefühl von Erfüllung. Ikigai bietet dir dafür keinen Zauber, sondern eine Methode – einen Weg, dir selbst ehrliche Antworten zu geben. Der Blick geht dabei nicht nur nach innen in Richtung Sinn, sondern auch auf das Handfeste: Berufung, Zufriedenheit und finanzielle Sicherheit gehören zusammen.

Woher das Modell wirklich stammt

Der Begriff Ikigai ist in Japan seit Jahrhunderten gebräuchlich und wird oft mit der Insel Okinawa verbunden, deren Bewohner für ihre Langlebigkeit bekannt sind. Das heute so verbreitete Schaubild mit den vier Kreisen ist dagegen jung: Der britische Autor Marc Winn verband 2014 das Wort Ikigai mit einem Purpose-Diagramm des spanischen Astrologen Andrés Zuzunaga. Der Neurowissenschaftler Ken Mogi betont sogar, dass Ikigai in Japan vor allem die kleinen Freuden des Alltags meint – nicht zwingend den großen Lebenszweck.

Für die berufliche Orientierung bleibt das Vier-Fragen-Modell trotzdem ein wertvolles Werkzeug. Entscheidend ist nur, wie du es nutzt: als Reflexionshilfe, nicht als Formel.

Die vier Fragen

Die vier Fragen – dein Kompass

01

Was liebst du wirklich?

Frag dich in Ruhe
  • Welche Tätigkeiten lassen dich die Zeit vergessen?
  • Was würdest du tun, auch wenn du dafür kein Geld bekämst?
  • Welche Themen begeistern dich immer wieder, egal wie oft du dich damit beschäftigst?

Warum das zählt: Was du liebst, gibt dir Energie. Was du nur aushältst, kostet dich welche. Auf Dauer merkst du diesen Unterschied sehr deutlich.

02

Was kannst du besonders gut?

Frag dich in Ruhe
  • Welche Fähigkeiten und Talente bringst du mit?
  • Wofür bekommst du häufig Lob oder Anerkennung?
  • In welchen Bereichen holen sich andere Rat bei dir?
  • Was fällt dir leicht, wofür andere sich anstrengen müssen?

Warum das zählt: Talente sind tückisch. Was dir leichtfällt, hältst du schnell für selbstverständlich – und übersiehst es genau deshalb. Für viele ist das die schwerste der vier Fragen.

Wenn du etwas tust, das du liebst und bei dem du zugleich deine Talente einsetzt, entsteht echte Passion – du brennst dafür.

03

Was braucht die Welt von dir?

Frag dich in Ruhe
  • Wo machst du mit deinem Tun einen positiven Unterschied?
  • Für welche Probleme kannst du Lösungen anbieten?
  • Welche Werte sind dir wichtig, und wie zeigen sie sich in deiner Arbeit?

Warum das zählt: Diese Frage richtet den Blick nach außen. Arbeit, die niemandem etwas bedeutet, fühlt sich auf Dauer leer an – egal, wie gut sie bezahlt ist.

Wo Freude und Sinn sich treffen, fühlt es sich wie eine Mission an – du bringst mit Liebe etwas Schönes in die Welt.

04

Wofür wirst du bezahlt?

Frag dich in Ruhe
  • Wirst du für das, was du gern und gut tust, angemessen entlohnt?
  • Gibt es eine Nachfrage nach deinen Fähigkeiten?
  • Fühlst du dich finanziell wertgeschätzt und sicher?

Warum das zählt: Finanzielle Anerkennung ist ein Teil von Wertschätzung – sie ermöglicht dir, unabhängig und selbstbestimmt zu leben. Diese Frage lädt dich ein, ehrlich zu prüfen, ob sich deine Arbeit auch wirtschaftlich trägt.

Ein offenes Wort

Ich schreibe das nicht aus sicherer Distanz

Ich stelle mir diese vier Fragen nicht nur mit den Menschen, die ich begleite – ich stelle sie mir selbst. Viele Jahre war ich als Wirtschaftsmathematiker in der Beratung und im Finanzbereich zu Hause. Meine analytische Seite konnte ich dort gut einsetzen. Und trotzdem fehlte etwas: der Sinn. Und der Raum für meine kreative Seite, die dort immer zu kurz kam.

Deshalb begleite ich schon seit mehreren Jahren nebenher Menschen als Coach und Mentor. Heute bin ich 58 und in meiner aktiven Altersteilzeit. In knapp zwei Jahren beginnt die passive Phase – dann wechsle ich ganz in die Selbstständigkeit. Ich stehe also mit einem Fuß noch im alten Job und mit dem anderen schon in dem, was ich wirklich tun möchte. Das Ziehen zwischen Sicherheit und Veränderung kenne ich nicht aus einem Buch, sondern aus meinem eigenen Alltag.

Und noch etwas habe ich erst spät verstanden. Vieles, was ich gut kann, hielt ich lange für selbstverständlich. Ich dachte: Das kann doch jeder. Kann eben nicht jeder.

Viele Menschen sind sich ihrer Talente gar nicht bewusst – nicht, weil sie keine hätten, sondern weil ihnen diese Talente so leichtfallen.

Genau das erlebe ich immer wieder. Und deshalb weiß ich: Ikigai ist keine Formel, die man einmal löst und abhakt. Es ist eine Frage, die mit dir mitwächst – und die gerade an Wendepunkten am lautesten wird.

Die Schnittmenge macht den Unterschied

Dein persönliches Ikigai liegt dort, wo sich die vier Bereiche überschneiden:

Leidenschaft+Talent+Sinn+finanzielle Anerkennung

Sind sie im Gleichgewicht, entsteht ein Gefühl von Erfüllung und Flow – im Beruf und darüber hinaus.

Die vier Schnittmengen, ehrlich eingeordnet

Schnittmengeentsteht ausfühlt sich an wie
Passionwas du liebst + was du gut kannstgroße Begeisterung, oft noch ohne Einkommen
Missionwas du liebst + was die Welt brauchttiefer Sinn, oft noch ohne finanzielle Sicherheit
Berufwas du gut kannst + wofür du bezahlt wirstsolide Sicherheit – und manchmal fehlt die innere Fülle
Berufungwas die Welt braucht + wofür du bezahlt wirstnützlich und gefragt – und manchmal fehlt die Freude

Du musst keinen dieser Bereiche abwerten. Viele Menschen in der Lebensmitte sitzen fest im Feld „Beruf“ – sicher, kompetent und doch mit diesem leisen Ziehen. Das ist kein Versagen. Es ist das Signal, dass noch zwei Kreise auf dich warten.

So nutzt du das Modell praktisch

  • Als Reflexionshilfe: Wo bist du schon im Einklang, wo fehlt noch etwas?
  • Klein anfangen: Oft genügt eine kleine Veränderung für mehr Freude und Sinn – du musst nicht gleich dein ganzes Leben umbauen.
  • Immer wieder neu: Stell dir die vier Fragen regelmäßig – deine Antworten dürfen sich mit der Zeit verändern.
Ikigai-Modell auf Deutsch: vier Kreise – was du liebst, was du gut kannst, was die Welt braucht, wofür du bezahlt wirst
Das Schaubild und mein Video auf YouTube verdeutlichen noch einmal die Zusammenhänge.

Ikigai ist mehr als Arbeit und Business

Ikigai umfasst mehr als Beruf und Karriere. Ken Mogi beschreibt in „Ikigai – Die japanische Lebenskunst“, dass auch Loslassen, Achtsamkeit und das Leben im Hier und Jetzt dazugehören. Für ein wirklich erfülltes Leben lohnt es sich, alle Bereiche in den Blick zu nehmen:

  • Familie und Beziehungen
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Persönliche Entwicklung
  • Spiritualität und Sinnfindung

Einen guten Überblick über diese Bereiche gibt dir das Lebensrad – das Workbook dazu bekommst du kostenlos.

Dein nächster Schritt

Ikigai ist kein fernöstliches Wundermittel, sondern eine praktische Einladung, dein Leben bewusst und ganzheitlich zu gestalten.

Starte heute:

  1. Nimm dir 30 Minuten für die vier Fragen.
  2. Notiere deine spontanen Antworten – ohne zu bewerten.
  3. Wähle einen Bereich, in dem du eine kleine Veränderung angehen könntest.

Und wenn du spürst, dass du mehr als ein Workbook brauchst – dass du einen Menschen an deiner Seite willst, der selbst mitten im Übergang steht und dir hilft, deine Antworten zu finden, statt sie dir vorzugeben –, dann lass uns reden. In meinem Mentoring berufswEGE begleite ich Menschen am beruflichen Wendepunkt genau dabei: herauszufinden, wie eine Tätigkeit aussieht, die wirklich zu dir passt.

Der erste Schritt

Ein kostenfreies Klarheitsgespräch: Wir schauen gemeinsam, wo du stehst und welche der vier Fragen für dich gerade die wichtigste ist.

Häufige Fragen zu Ikigai

Was bedeutet Ikigai?

Ikigai ist ein japanischer Begriff und bedeutet sinngemäß „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Er setzt sich aus iki (leben) und gai (Wert, Lohn) zusammen. Gemeint ist der innere Antrieb, der dem Leben Sinn gibt – beruflich wie privat.

Was sind die vier Ikigai-Fragen?

Was liebst du? Was kannst du gut? Was braucht die Welt von dir? Wofür wirst du bezahlt? Wo sich die Antworten überschneiden, liegt nach dem westlichen Ikigai-Modell dein persönliches Ikigai.

Wie finde ich mein Ikigai?

Nimm dir 30 Minuten Zeit, beantworte die vier Fragen spontan schriftlich und suche nach Überschneidungen. Achte darauf, welcher Bereich fehlt – oft genügt eine kleine Veränderung. Ein Blick von außen, etwa im Mentoring, hilft, die Antworten zu vertiefen.

Hilft Ikigai bei beruflicher Neuorientierung?

Ja, als Reflexionshilfe. An beruflichen Wendepunkten zeigen die vier Fragen, was im bisherigen Beruf fehlt – oft Sinn oder der Raum für bestimmte Talente. Viele Menschen in der Lebensmitte stehen im Feld „Beruf“: sicher und kompetent, aber ohne innere Fülle. Am schwersten fällt meist die Frage nach den eigenen Talenten, weil man sie für selbstverständlich hält.

Stammt das Ikigai-Schaubild aus Japan?

Nein. Der Begriff Ikigai ist japanisch, das Schaubild mit vier Kreisen stammt aus dem Westen: Marc Winn verband 2014 das Wort mit einem Purpose-Diagramm von Andrés Zuzunaga. Im japanischen Verständnis muss Ikigai weder mit Beruf noch mit Geld zu tun haben.

Muss mein Ikigai mein Beruf sein?

Nein. Ikigai kann auch in Familie, Ehrenamt, Hobbys oder kleinen Alltagsfreuden liegen. Für die berufliche Neuorientierung ist das Vier-Fragen-Modell aber besonders hilfreich, weil es Sinn und wirtschaftliche Realität zusammen betrachtet.

Ulrich Ege, Mentor für Menschen an beruflichen und persönlichen Wendepunkten

Ulrich Ege – Wirtschaftsmathematiker mit über 25 Jahren Business-Erfahrung und seit mehreren Jahren Coach und Mentor. Ich begleite Menschen an beruflichen und persönlichen Wendepunkten dabei, zu erkennen, was sie unverwechselbar macht – und dem eine Struktur zu geben.

Zuletzt aktualisiert: November 2026

Video auf YouTube: ikigai - der ganzheitliche Weg zum Glück?!

Siegel Zertifizierter Deep O.C.E.A.N. Trainer System23 Hypnosis Coach Human Design Club Zertifizierung