Salutogenese – dein Weg zum Glück?!

Salutogenese – dein Weg zum Glück?!

Salutogenese – die Lehre vom Glück?

Drei Komponenten für ein glückliches Leben

Meistens gehen wir erst dann zum Arzt, wenn wir krank sind. Aber wäre es denn nicht viel besser, uns mehr darum zu kümmern, gesund zu bleiben und den Arzt als eine Art „Gesundheitsberater“ zu sehen? Letztendlich ist das der Grundgedanke der Salutogenese. In diesem Beitrag zeige ich dir, dass du aus der „Lehre von der Gesundheit“ auch etwas für dich und dein Glück lernen kannst.  

Eine Frage der Perspektive

Wie so oft, kommt es auf unsere Perspektive an. Die zentrale Frage beim Thema Gesundheit sollte also nicht sein „warum erkranken wir?“, sondern „wie schaffen wir es trotz Widerständen und Risiken, gesund zu bleiben“?

Die Salutogenese betrachtet Krankheit und Gesundheit nicht als entweder oder, sondern als eine Art Kontinuum, zwischen deren Polen wir uns bewegen. Übersetzt heißt das, dass wir einfach mal mehr oder mal weniger gesund bzw. krank sind und wir uns auf diesem Kontinuum hin und her bewegen.

Die Sache mit den Stressoren

Aber was ist es denn nun, was unsere Gesundheit beeinflusst? Letztendlich sind es v.a. sogenannte Stressoren. Diese können auf äußeren Umständen beruhen (z.B. Umweltbedingungen, Krankheitserreger etc.) oder auf inneren (z.B. unser Mindset). Unser Wohlbefinden wird demzufolge dadurch beeinflusst, wie wir mit diesen Stressoren umgehen. Was uns dabei wiederum hilft, ist unsere Resilienz und das Kohärenzgefühl.

Gesund und glücklich

Aber eigentlich soll es in diesem Beitrag ja nicht um die Gesundheit, sondern um das Thema „glücklich bleiben“ gehen – auch wenn beides irgendwie zusammengehört. Bezogen auf das Glück stellt sich dementsprechend die Frage: warum warten wir eigentlich immer bis wir unglücklich sind, bevor wir etwas in unserem Leben verändern?

Oder anders gefragt: wie schaffen wir es trotz Krisen und Rückschlägen glücklich zu bleiben?

Nehmen wir mal an, du bist eigentlich ganz zufrieden und glücklich. Du hast eine Familie, einen guten Job, bist gesund, finanziell abgesichert…

Nun wäre es natürlich schön, wenn es für immer so bleiben würde. Aber es ist nun einmal so, dass es diese „bösen“ Stressoren gibt, die uns im Leben immer wieder herausfordern, wie z.B.:

  • Du könntest deinen Job verlieren
  • Du könntest krank werden
  • Dein Partner könnte sich von dir trennen
  • Es könnte eine Pandemie kommen…

Es müssen aber nicht zwangsläufig unvorhersehbare, externe Einflüsse sein. Auch du veränderst dich im Laufe des Lebens. Du entwickelst dich weiter, entdeckst ganz neue „Seiten“ in dir, die ebenfalls dein Leben bzw. deine Definition von Glück verändern können.

Aber was kannst du denn nun tun, um dich darauf vorzubereiten bzw. um auch beim plötzlichen Auftreten von Stressoren glücklich zu bleiben?

Die drei Komponenten für dein Glück

Die erste Komponente für ein stimmiges Kohärenzgefühl bzw. ein glückliches Leben ist die Verstehbarkeit bzw. ein Verständnis für die Zusammenhänge im Leben. Egal, was geschieht, wichtig ist es, die Situation aus ganzheitlicher Sicht zu betrachten, um zu verstehen, was da gerade passiert (ist).

Nun sehen wir zur Zeit, dass Verständnis für jeden Menschen anders aussehen kann. Und dennoch versucht unser Gehirn, die Geschehnisse zu verstehen. Wir versuchen also, die Zusammenhänge zu erkennen, um uns unser eigenes Bild der Realität zu machen. Wie gesagt, ob dieses Bild der Wahrheit entspricht, ist letztendlich egal – abgesehen davon, dass es DIE Wahrheit sowieso nicht gibt. Wichtig ist eben nur, dass wir für uns selbst ein Gefühl der Verstehbarkeit herstellen, um unseren Verstand zu „beruhigen“.

Was bedeutet dies jetzt konkret für dich?

Nimm dir am besten regelmäßig die Zeit, dein Leben im JETZT aus ganzheitlicher Sicht zu betrachten, z.B. in Form einer Bestandsaufnahme bzw. Standortbestimmung. Ich empfehle dir hierfür u.a. mein kostenfreies Work-Life-Lebensrad (link: Work-Life-Lebensrad).

Mögliche Fragen für mehr Verständnis:

  • Wie glücklich bin ich momentan in den verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit, Familie, Gesundheit… (Lebensrad)
  • Inwieweit bin ich dafür selbst verantwortlich und wie sehr beeinflusst mich mein Umfeld?
  • Welche Stressoren können mein Leben beeinflussen?
  • Gibt es Zusammenhänge zwischen meinem Leben im Jetzt und meinem Mindset der vergangenen Monate?

Sinnhaftigkeit

Kommen wir zur zweiten Komponente, dem Gefühl für Sinnhaftigkeit. Während das Verständnis zumeist ein Kopfthema ist, gehen wir nun auf die Ebene des Herzens. Hier geht es u.a. um die Fragen:

  • Was könnte der Sinn des Ganzen sein?
  • Wofür tue ich das alles?
  • Was macht mich wirklich glücklich?
  • Was ist mein Warum, mein ikigai, mein „Purpose“?

Ich weiß, das sind jetzt große Themen, die nicht mal schnell aufgeschrieben werden. Und dennoch solltest du dir unbedingt die Zeit nehmen, um dich damit zu beschäftigen. Es muss ja nicht gleich die Rettung der Welt sein. Du kannst die Sinnhaftigkeit auch erst einmal im Kleinen suchen, z.B. für einen Lebensbereich wie Familie oder Arbeit.

Wenn du den Sinn des Ganzen zumindest in Ansätzen erkannt hast, dann weißt du, wofür du jeden Morgen aufstehst. Du hast einen inneren Antrieb, der vom Herzen kommt. Du bist bereit, dafür auch Herausforderungen anzunehmen, weil dir bewusst ist, dass es sich lohnt.

Um also glücklich zu bleiben oder zu werden, empfehle ich dir, deinen persönlichen „Leitstern“ zu finden. Bastle ein Visionboard, lass dich von der Wunschfee besuchen oder nutze eine der anderen Methoden, um herauszufinden, was du wirklich willst.

Machbarkeit

Durch das Verständnis und die Sinnhaftigkeit weißt du nun, wo(für) du stehst. Nun gilt es aber noch, ein Gefühl für die Machbarkeit zu bekommen, denn du solltest auch daran glauben, dass du es schaffen kannst. Deshalb überlege dir:

  • Hast du schon eine Idee, wie du es schaffst, glücklich zu bleiben?
  • Resultieren aus dieser Idee auch konkrete Handlungen?
  • Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, was für Stressoren dein Glück negativ beeinflussen könnten?
  • Weißt du, wie du in solchen Fällen am besten reagierst?
  • Kennst du deine Ressourcen und dein Verhalten unter Stress?

Letztendlich ist für mich das Thema Machbarkeit eng verbunden mit der Umsetzung bzw. unserem alltäglichen Tun. Wie heißt es doch so schön: der Weg ist das Ziel und je älter ich werde, umso bewusster wird mir das. Zu wissen, was du möchtest und wie dein Leben in Zukunft aussehen soll, ist wichtig. Du solltest dir auch Ziele setzen, damit du die Richtung kennst. Aber was wirklich zählt, ist der jetzige Moment. JETZT hast du die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen. JETZT hast du die Chance, dein Leben zu verändern. JETZT ist der Moment, in dem du lebst.

© Ulrich Ege

Suche dein Glück nicht in der Zukunft, sondern im JETZT. Höre auf dein Herz und folge der Freude. Finde heraus, was du wirklich willst und was dich ganzheitlich glücklich macht.

Und wenn du hierfür eine achtsame Begleitung wünschst bzw. einen neutralen Blick von außen, dann melde dich gerne bei mir. Leider stelle ich häufig fest, dass viele meiner KlientInnen stark von ihren „Denkmustern“ beeinflusst werden, die sie oftmals von ihrem Umfeld übernommen haben und nicht ihrem wahren ICH entsprechen. In einem unverbindlichen Klarheitsgespräch können wir gemeinsam herausfinden, wie dein persönlicher, ganzheitlicher Weg (Link zum Begleitprogramm) aussehen könnte.

Video auf YouTube: Salutogenese Video

SEO für dein Leben

SEO für dein Leben

SEO aus ganzheitlicher Sicht

Deine Suchmaschine ist besser als google 

SEO steht ja normalerweise für Suchmaschinenoptimierung. In diesem Beitrag geht es jedoch nicht darum, dir zu erklären, wie du es schaffst, dass deine Website auf Google etc. besser „rankt“. Das können andere viel besser als ich.

Mein Anliegen ist es, die „WorkLife-Integration“ von bewussten Menschen zu „optimieren„. Und dafür brauchen wir nicht google oder ecosia (Empfehlung!), sondern die bewusste Wahrnehmung unserer inneren, werteorientierten Suchmaschine.

Sind wir nicht alle auf der Suche?

Letztendlich sind wir doch alle auf der Suche – manche nach dem Sinn des Lebens, andere vielleicht nur nach dem Autoschlüssel 😂

Wie sieht es bei dir aus? Hast du das Gefühl, da fehlt noch irgendwas für ein glückliches Leben?

Unabhängig davon, was du suchst bzw. zu finden hoffst: ein innerer Kompass bzw. eine zuverlässige SEO kann sicher nicht schaden.

Deshalb lass uns doch mal genauer auf dein persönliches SEO schauen.

Ich bin der Meinung, dass unsere eingebaute Suchmaschine ganz genau weiß, was uns wirklich glücklich macht. Nur leider wird die optimale Lösung meistens nicht gleich auf der ersten Seite angezeigt.

Vielleicht haben wir nur das falsche Suchwort eingegeben, weil wir selbst noch nicht erkannt haben, was wir wirklich wollen.

Vielleicht erscheinen aber auch von unserer Umwelt „gepushte“ Werbeanzeigen, die uns überreden wollen, dass wir bestimmte Dinge unbedingt brauchen, um glücklich zu sein, z.B. ein neues Auto, neue Kleidung, ein neues Wundermittel oder ein neues Mindset mit Hilfe des neuesten Kurses bzw. Seminars.

SEO = Sinn, Erfolg, Orientierung

Aber bevor ich jetzt in die Tiefen der Verkaufspsychologie eintauche:
wie findest du denn nun für dich heraus, was du wirklich willst bzw. was dich wirklich glücklich macht bzw. wie funktioniert unser „eingebautes“ SEO?

Die Sache mit dem Sinn

Egal, wie du es nennen magst, beim Thema Sinn geht es v.a. darum, herauszufinden, wofür es sich für dich lohnt, jeden Morgen voller Freude aufzustehen (ikigai) oder anders gefragt:
  • Was ist es, das dich wirklich tief im Inneren antreibt?
  • Was ist der Mehrwert, den du unbedingt in die Welt bringen möchtest?
  • Was ist dein Warum, dein Purpose oder eben dein Sinn des Lebens?

Ich weiß, das sind keine einfachen Fragen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit etwas näher zu beschäftigen.

Erfolg um jeden Preis

Beim Thema Erfolg streiten sich oft die Gemüter. Auch bei einigen meiner Coachees gibt es z.T. negative Glaubenssätze, v.a. wenn es um finanziellen Erfolg bzw. das Thema Geld geht.
Kann ich denn für mein Tun Geld verlangen?
Ich möchte doch etwas Gutes tun (Sinn).
Geld allein macht nicht glücklich.
So oder so ähnlich schwirrt es häufig in unseren Köpfen herum.
Und dennoch ist es nun mal so, dass wir eine gewisse finanzielle Sicherheit brauchen, um einigermaßen sorglos leben zu können.

Ohne Orientierung geht es nicht

Hast du in deinem Leben eine sinnvolle Orientierung?
Weißt du genau, wo du hin möchtest und wie du dorthin kommst?
Bei der Orientierung geht es zum einen um deinen „Leitstern„, der sich u.a. aus deinen Werten (s.u.) und dem Thema Sinn (s.o.) ergibt.
Dein Leitstern gibt dir die Richtung vor und somit die nötige Orientierung für deinen ganzheitlichen Weg.
Aber das allein genügt leider nicht. Denn wenn du immer nur auf deinen Leitstern schaust, geht es dir vielleicht wie „Hans guck in die Luft“ und du verpasst das Leben an sich bzw. stolperst über die Widrigkeiten, die das Leben einfach mit sich bringt.
Insofern ist es auch wichtig, dir Klarheit und Verständnis über deinen Weg zum ganzheitlichen Erfolg zu verschaffen. Frag dich hierfür z.B.: Was sind deine „Ressourcen„, was könnten mögliche Ziele sein und wie könnte ein erster Schritt aussehen?

Werte werden oftmals unterschätzt

Noch ein paar Worte zum Thema Werte, da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt. Nur wenn du deine eigenen Werte kennst, dann kennst du auch deinen Weg zum Glück bzw. du spürst genau, was dich glücklich macht und was nicht.

Die Orientierung an deinen Werten zeigt dir dabei immer den richtigen Weg.

Und auch beim Thema Erfolg spielen Werte eine große Rolle.
Erfolg macht nur dann wirklich glücklich, wenn dieser im Einklang mit deinen Werten „erfolgt“. Wenn du, nur um Geld zu verdienen, Menschen Dinge „andrehst“, die diese nicht wirklich brauchen, dann hat das – wie man im Schwäbischen so schön sagt – ein Gschmäckle“.
Und ob dich das auf Dauer glücklich macht, wage ich zu bezweifeln.
Deshalb überlege dir gut, wie ganzheitlicher Erfolg für dich aussehen könnte.

Falls du alleine oder gemeinsam mit bewussten Menschen deine innere Suchmaschine optimieren möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Ein erster sinnvoller Schritt könnte z.B. eine kostenfreie Ist-Analyse mit dem Lebensrad (Link zum Lebensrad), der Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitstest inkl. Auswertungsgespräch oder einfach auch ein unverbindliches Klarheitsgespräch sein.

Fazit

Google kann dir bei gewissen Dingen helfen, aber für dein Glück bist du selbst verantwortlich. Dein inneres SEO kann dir dabei helfen, mehr Sinn in dein Leben bzw. deine Arbeit zu bringen, ganzheitlich erfolgreich zu werden und v.a. eine Orientierung in diesen Zeiten der Veränderung zu haben.

Richtig entscheiden

Mit 2 Fragen immer die richtige Entscheidung treffen

Du stehst vor einer Veränderung und du möchtest nicht die falsche Entscheidung treffen, aber du weißt nicht, wie du dabei vorgehen sollst?

In diesem Beitrag stelle ich dir zwei grundlegende Fragen vor, mit deren Hilfe du nie wieder die falsche Entscheidung triffst. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn du ehrlich zu dir bist.

Also gut, legen wir gleich los. Vielleicht hast du momentan irgendeine wichtige Entscheidung zu treffen. Dann lade ich dich ein, dir ein Blatt Papier und einen Stift zu nehmen und einen Moment Zeit.

Unzufrieden in der Arbeit?

Für ein besseres Verständnis werde ich die Fragen gleich an einem Beispiel erläutern. Nehmen wir mal an, es geht um deine Arbeit. Du bist damit unzufrieden und überlegst dir, ob du deinen Job wechseln sollst oder nicht. Du hast also zumindest die zwei Alternativen, im ungeliebten Job zu bleiben oder einen Jobwechsel mit den dadurch entstehenden Veränderungen vorzunehmen. Natürlich musst du nicht zwangsläufig deinen Job kündigen, um etwas zu verändern. Du kannst auch nach dem Motto „Love it, change it or leave it“ Veränderungen an deinem Mindset oder in deiner aktuellen Tätigkeit vornehmen. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Was gewinnst du kurzfristig?

Jetzt nimm dir bitte einen Moment Zeit und versetze dich einmal so gut du es kannst in deine Situation, in diese zwei Alternativen, in die Entscheidung, die du treffen möchtest. Und dann stell dir die zuerst folgende Frage:

Was gewinnst du kurzfristig, wenn du nichts veränderst?

Auf mein Beispiel bezogen könnte die Frage auch lauten: was gewinne ich, wenn ich in meinem Job bleibe und nicht kündige?

Ein Punkt, der hier meistens genannt wird, ist das Thema Sicherheit, ein für uns Menschen sehr zentrales Thema. Viele Menschen haben es sich über die Jahre in ihrer Komfortzone bequem gemacht. Schließlich sind wir Menschen „Gewohnheitstiere“ und auch unser Gehirn strebt danach, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und in den gewohnten „Bahnen“ zu denken. Durch Routinen schaffen wir eine gewisse Sicherheit. Wenn ich also nichts verändere, dann habe ich die nötige Sicherheit, ich gehe kein Risiko ein, ich mache weiter die gewohnten Dinge und ich brauche keine Angst zu haben vor dem, was da auf mich zukommt.

Aber stimmt das auch wirklich? Ich möchte an dieser Stelle nicht im Detail darauf eingehen, aber absolute Sicherheit gibt es m.E. nicht in Zeiten von Pandemie, Digitalisierung etc. Und ich kann jedem nur dringend empfehlen, sich rechtzeitig mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Kommen wir jetzt aber zurück zu deiner Entscheidung bzw. deinem Thema. Nimm dir nun gerne etwas Zeit und schreibe die Dinge auf, die du kurzfristig gewinnst, wenn du nichts an deiner aktuellen Situation veränderst.

Was verlierst du langfristig?

Hast du ein paar Punkte gefunden? Dann kommen wir jetzt zur zweiten Frage:

Was verlierst du langfristig, wenn du nichts veränderst?

Wieder auf mein Beispiel bezogen: wenn ich jetzt nicht kündige, was macht es mit mir, was passiert dann langfristig? Hier kommt in den Gesprächen mit meinen KlientInnen meistens das Thema Freude ins Spiel. Der Job macht keinen Spaß, ich verliere die Freude an meiner Arbeit, ich arbeite quasi nur, um zu leben. Es fehlt meistens auch die Sinnhaftigkeit. Falls dazu noch ein stressiger Job kommt, dann kann sich die Entscheidung über kurz oder lang auch auf deine Gesundheit auswirken. Vielleicht besteht die Gefahr eines Burnouts oder – falls deine Arbeit dich langweilt – eines Boreouts.

Nimm dir jetzt gerne auch wieder einen Moment Zeit und spür in dich hinein. Was wird passieren, wenn du jetzt nichts veränderst, wenn du weiterhin das in Kauf nimmst, was dich unzufrieden macht in deiner Arbeit bzw. in deiner aktuellen Situation?

Entscheide ganzheitlich

Kommen wir nun noch zu zwei wichtigen Themen: zum einen ist es wichtig, ganzheitlich zu entscheiden, denn alles hängt irgendwie zusammen und wenn du jetzt z.B. unglücklich in deiner Arbeit bist, dann wird dies i.d.R. auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben, z.B. auf deine Gesundheit oder auf deine Beziehung. Gleiches gilt natürlich auch für andere Bereiche. Also überlege dir, welche Auswirkungen deine Entscheidung auf die anderen Lebensbereiche hat. Falls du einen ganzheitlichen Blick auf dein Leben werfen möchtest, empfehle ich dir mein kostenfreies E-Book inkl. Work-Life-Lebensrad.

Kopf, Herz oder Bauch?

Ein zweiter wichtiger Punkt: wenn du dir diese zwei Fragen stellst, dann integriere in deine Entscheidungsfindung deinen Verstand, dein Herz und deinen Bauch. Entscheide also nicht nur rational auf Basis irgendwelcher Pro- und Kontra-Listen oder nur emotional, sondern höre auch auf deine Intuition, auf dein Bauchgefühl. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass du tief in dir drin die richtige Antwort schon kennst. Deshalb nimm dir die Zeit, bis du spürst und fühlst, was das Richtige für dich ist. Was vielleicht auch spannend zu wissen ist: laut Enneagramm gibt es eben genau diese drei unterschiedlichen Hauptfixierungen (Kopf, Herz, Bauch). Je nachdem, was für ein „Typ“ du bist, wirst du wahrscheinlich meistens entsprechend entscheiden. Schau zukünftig gerne mal genauer auf deine erste Reaktion in gewissen Situationen. Reagierst du rational, emotional oder impulsiv?

Dein Human Design

Eine weitere Möglichkeit, herauszufinden, wie du deine Enstcheidungen treffen solltest, ist die Beschäftigung mit deinem Human Design. Nähere Infos dazu gerne in einem persönlichen Gespräch. 

Und was kommt danach?

Falls du dir jetzt diese zwei Fragen gestellt und hoffentlich auch ein paar Punkte notiert hast, gibt es noch eine weitere wichtige Sache: du solltest deine Entscheidung auch treffen und in die Umsetzung kommen. Natürlich hat jede Entscheidung auch gewisse Folgen und aus ganzheitlicher Sicht auch Auswirkungen auf dein Leben und deine Arbeit. Aber wenn du auf Basis der zwei vorgestellten Fragen und unter Berücksichtigung von Kopf, Herz und Bauch eine Entscheidung getroffen hast, dann mach es!

Und falls du vor einer größeren Entscheidung stehst und das Gefühl hast, du brauchst Unterstützung dabei, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Und falls du mehr über deine Persönlichkeit und dein Verhalten in gewissen Situationen erfahren möchtest, dann empfehle ich dir den wissenschaftlich fundierten Deep O.C.E.A.N. Test. Oder sichere dir einen Termin für  ein unverbindliches Klarheitsgespräch zum Kennenlernen und für deine Fragen.

ikigai – wofür es sich zu leben lohnt

ikigai – wofür es sich zu leben lohnt

ikigai – ein Wundermittel aus Japan?

Dein Schlüssel für mehr Freude in Arbeit & Business

ikigai scheint momentan voll im Trend zu liegen, aber was hast du persönlich von dieser japanischen Philosophie? In diesem Beitrag stelle ich dir die vier zentralen Fragen vor, die meistens im Zusammenhang mit ikigai genannt werden, die jedoch nur einen Teil der japanischen Lebenskunst darstellen.

Was bedeutet ikigai?

ikigai wird oftmals als der Schlüssel für ein langes, gesundes und erfülltes Leben bezeichnet. Übersetzt wird ikigai gerne mit „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Nun gibt es hier normalerweise verschiedene Gründe – sowohl berufliche als auch private. In diesem Beitrag liegt der Fokus auf den Themen Arbeit und Business. Es wird gezeigt, inwieweit ikigai uns Antworten auf die zentralen Fragen in diesen Bereichen geben kann. Am Ende des Beitrags werde ich jedoch noch erläutern, warum es wichtig ist, eben nicht nur diese Bereiche zu betrachten, sondern das Leben und die Arbeit aus ganzheitlicher Sicht.

Was machst du besonders gern?

Beschäftigen wir uns aber jetzt mit deiner Arbeit bzw. deinem Business und beginnen mit dem Thema Freude beziehungsweise der zentralen Frage: liebst du deine Arbeit bzw. hast du dein Herzens-Business gefunden? Damit dir die Antwort hierauf leichter fällt, stell dir doch mal die folgenden Fragen:

  • Vergisst du gerne mal die Zeit, wenn du dich mit deiner Tätigkeit beschäftigst?
  • Raubt dir deine Arbeit Energie oder gewinnst du dadurch Energie?
  • Siehst du deine Tätigkeit eher als Pflicht mit Anstrengungen oder arbeitest du aus Freude?

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum denn die Freude so wichtig ist. Vielleicht geht es dir ja in erster Linie darum, deinen Lebensunterhalt zu verdienen nach dem Motto „ich arbeite, um zu leben“. Aber wenn du nicht mit Freude deiner Tätigkeit nach gehst, dann besteht die Gefahr, dass du dich als Arbeitnehmer nur von Wochenende zu Wochenende schleppst oder immer nur auf die paar Wochen Urlaub im Jahr freust. Es entsteht eine gewisse Leere in deiner Arbeit, die du dann in deiner Freizeit zu füllen suchst.

Aber auch als Selbstständige(r) kann es herausfordernd sein, wenn dir die Freude an deiner Tätigkeit fehlt. Dann wirst du mit der Zeit wahrscheinlich zunehmend weniger motiviert sein, da ein wesentlicher intrinsischer Motivator fehlt. Dies werden irgendwann auch deine KundInnen und KlientInnen merken, weil du nicht voller Begeisterung und Freude bei der Sache bist. Gerade als Dienstleister könnte dies auf Dauer negative Folgen für dein Business haben.

Was kannst du wirklich gut?

Jeder Mensch hat gewisse Fähigkeiten und Talente. Die Frage ist: kannst du diese in deiner Arbeit bzw. deinem Business auch optimal einsetzen? Oder anders gefragt:

  • Fühlst du dich kompetent in deiner Arbeit?
  • Würdest du dich als Expertin auf deinem Gebiet bezeichnen?
  • Hast du das Gefühl, dass die Menschen zu dir kommen, um dich um Rat zu fragen?

Letztendlich geht es also um die Frage, ob du gut bist in dem, was du tust. Falls nicht, hast du vielleicht das Gefühl von Inkompetenz oder du fühlst dich unsicher und fragst dich vielleicht, ob du wirklich geeignet für diesen Job bist. Diese Gedanken können auch dein Selbstwertgefühl und die Qualität deiner Arbeit beeinflussen. Denn es wird i.d.R. immer jemanden geben, der besser bzw. kompetenter ist als du in deinem Fachbereich bzw. deiner Tätigkeit. Vielleicht stört dich das nicht, aber falls du dich beruflich verbessern oder als Selbstständige(r) erfolgreicher werden möchtest, solltest du deine Talente und Fähigkeiten bewusst einsetzen.

Versteh‘ mich an dieser Stelle nicht falsch. Du musst nicht immer der oder die beste sein. Das wird nur in den seltensten Fällen funktionieren. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass du für dich herausfindest, was du besonders gut kannst und wie du das gewinnbringend in deiner Arbeit oder in deinem Business einbringen kannst. Was dir hierbei sehr gut helfen kann, ist der wissenschaftlich fundierte Deep O.C.E.A.N. Test, der deine Persönlichkeitsausprägungen in zehn Dimensionen aufzeigt und dir dadurch wichtige Erkenntnisse über deine Stärken bringt.

Wenn du eine Tätigkeit ausübst, die du liebst und bei der du deine Talente einsetzen kannst, spürst du in deiner Arbeit wahrscheinlich auch eine gewisse Passion, d.h. du brennst für diese Tätigkeit.

Was braucht die Welt?

Kommen wir nun also zum dritten Bereich, bei dem es in Richtung Berufung geht:

  • Siehst du einen Sinn bzw. einen Mehrwert deiner Arbeit beziehungsweise deines Business für die Welt?
  • Hast du das Gefühl, die Welt da draußen braucht das, was du ihr gibst?
  • Steht deine Arbeit bzw. dein Business im Einklang mit deinen Werten?

Gerade die letzte Frage wird oftmals vernachlässigt oder verdrängt. Es ist jedoch wichtig, im Einklang mit deinen Werten zu handeln, da du ansonsten höchstwahrscheinlich eine innere Unzufriedenheit spüren wirst.

Aber zurück zum Thema Sinnhaftigkeit. Wenn du mit deiner Tätigkeit keinen Mehrwert für die Welt lieferst, dann wird dies wahrscheinlich auch negative Auswirkungen auf dein Business bzw. deine Arbeit haben. Als Angestellter ist es dann mehr eine Art Verzweiflung, die auch zur inneren Kündigung führen kann, weil dir einfach der Sinn deiner Tätigkeit fehlt. Und falls du als Selbstständiger keinen Mehrwert für die Welt lieferst, wird es auch schwierig werden, da dein Produkt bzw. deine Dienstleistung nicht wirklich nachgefragt wird.

Die Kombination von Freude und Sinnhaftigkeit bei der Arbeit fühlt sich häufig auch wie eine Art Mission an. Du bringst mit Liebe und Freude etwas Schönes in die Welt.

Wofür werde ich bezahlt?

Kommen wir nun zum letzten Punkt, einem ganz wichtigen Thema und zwar der Frage, ob du angemessen bezahlt wirst für deine Arbeit. Finanzielle Sicherheit ist von großer Bedeutung, sodass sich die Frage stellt: wird deine Arbeit auch finanziell ausreichend wertgeschätzt? Anerkennende Worte sind zwar schön, aber davon kannst du dir nichts kaufen. Wichtig ist eben auch ein finanzieller Ausgleich, entweder in Form von Lohn bzw. Gehalt oder in Form eines Einkommens durch dein Business.

Als Angestellter ist das noch relativ einfach. In der Regel wirst du für deine Anwesenheit bezahlt, also für deine geleisteten Arbeitsstunden (Zeit gegen Geld). Deine Einflussmöglichkeiten auf die Höhe der Entlohnung sind jedoch i.d.R. beschränkt. Falls du für das, was du gut kannst, bezahlt wirst, sprechen wir auch von Profession.

Als Selbstständige(r) ist es schon etwas schwieriger. Hast du dir z.B. schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit du investierst und was du dafür zurück bekommst? Solch eine Kalkulation kann zu erstaunlichen oder auch erschreckenden Erkenntnissen führen. Denn auch das ist eine Art Wertschätzung deiner Leistung.

Gerade als Selbstständige(r) kann das Thema Finanzen natürlich sehr große Auswirkungen haben. Natürlich kannst du mehr arbeiten, um noch mehr Kunden und Klienten zu gewinnen. Aber zum einen hat der Tag nur 24 Stunden und zum anderen führt eine hohe Arbeitsbelastung irgendwann dazu, dass du völlig ausgelaugt und erschöpft bist. Und ob sich deine Anstrengungen dann auch wirklich lohnen werden, ist ebenfalls unsicher. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass du dein Herzens-Business aufgeben musst.

Wie finde ich mein ikigai?

So, das waren die vier zentralen Fragen, die im Zusammenhang mit ikigai und Arbeit oft genannt werden. Das Schaubild und mein Video auf YouTube verdeutlichen noch einmal die Zusammenhänge. Wenn alle „Anforderungen“ erfüllt sind und sich alle Kreise schneiden, dann hast du dein (berufliches) ikigai gefunden. Falls nicht, fehlt dir i.d.R. etwas in deiner Arbeit, um wirklich glücklich zu sein.

In meinem Coaching arbeite ich gerne mit diesen vier Fragen, v.a. wenn es darum geht, herauszufinden, wie denn eine ideale Tätigkeit für dich aussehen könnte – sowohl als Angestellte(r) als auch als Selbstständige(r). Natürlich ist das Ganze ein Prozess und neben den hier vorgestellten Fragen kommen noch weitere hilfreiche Tools zum Einsatz.

Es gibt noch mehr als nur Arbeit & Business

Wie schon mehrfach angedeutet, handelt es sich bei ikigai um viel mehr als nur um die vier vorgestellten Fragen. Ken Mogi beschreibt in seinem empfehlenswerten Buch (ikigai – die japanische Lebenskunst) zum Beispiel fünf Säulen des ikigai. Dabei geht es u.a. ums Loslassen und das Leben im Jetzt.

Zudem ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, dein Leben ganzheitlich zu betrachten. Das heißt, nicht nur deine Arbeit oder dein Business, sondern auch die ganzen anderen Lebensbereiche zu integrieren, wie z.B. Familie, Gesundheit oder deine persönliche Weiterentwicklung.

Falls du in deinem Leben oder deiner Arbeit etwas verändern oder dein ikigai finden möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Und als Mehrwert für die Welt schenke ich dir gerne eine kostenfreie Ist-Analyse mit dem Lebensrad (Link zum Lebensrad) und natürlich auch ein unverbindliches Klarheitsgespräch zum Kennenlernen und für deine Fragen.

Video auf YouTube: ikigai – der ganzheitliche Weg zum Glück?!

Buchtipp: ikigai – die japanische Lebenskunst von Ken Mogi (Link zu Buch7)

Bewusster Umgang mit Veränderungen

Bewusster Umgang mit Veränderungen

Tipps für ein erfolgreiches Jahr 2022

Pandemie, Digitalisierung, Wirtschaftskrise – was tun?

Wahrscheinlich ist es dir schon selbst aufgefallen, dass wir momentan vor großen Veränderungen stehen. Die Pandemie ist deutlich spürbar, aber ich bin überzeugt davon, dass es noch viele weitere Herausforderungen und Veränderungen geben wird: Digitalisierung, Klimawandel und die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Pandemie – das alles wird wahrscheinlich noch dieses Jahr oder die nächsten Jahre auf uns zukommen.

Dass sich viele Menschen mit diesen Veränderungen schwertun, wird momentan auch deutlich. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag ein paar Tipps geben, die dabei unterstützen, bewusst mit diesen Veränderungen umzugehen.

Manche Dinge sind einfach so

Es gibt Ereignisse oder Umstände, wie jetzt z.B. die Pandemie oder auch die fortschreitende Digitalisierung, die können wir nicht verändern. Nun hast du letztendlich zwei Möglichkeiten: du kannst entweder rumjammern und dich beschweren, dass alles so schlimm ist. Oder du kannst die Situation bzw. die Rahmenbedingungen so annehmen, wie sie sind und das Beste daraus machen. Wie gesagt, manche Dinge kannst du nicht verändern, aber was du verändern kannst, ist deine Einstellung dazu, also dein Mindset

Wahrscheinlich kennst du schon den Spruch „Gedanken werden Realität“ oder den Ausdruck Schöpfungskreislauf. Demzufolge fängt alles mit unseren Gedanken an. Diese verursachen Gefühle, haben Einfluss auf unseren Körper und führen zu gewissen Handlungen. Diese führen zu Reaktionen unserer Umwelt, was wiederum unser Mindset beeinflusst und oftmals unsere Glaubenssätze bestärkt. Was folgt daraus? Wir beeinflussen mit unseren Gedanken, wie unser Leben zukünftig aussieht. Deshalb übernimm die Verantwortung für dein Leben, nimm die Situation an, mach das Beste daraus und achte auf deine Gedanken.

Weißt du eigentlich, was du wirklich willst?

Es ist sehr wichtig, dass du weißt, was du wirklich willst. Deshalb solltest du dir unbedingt Zeit für deine ganzheitliche Vision nehmen. Überlege dir, wo du in zwei bis fünf Jahren stehen möchtest. Wie sollen dein Leben und deine Arbeit dann aussehen? Denn wenn du das nicht weißt, wohin willst du dann gehen? Ich nenne das Ganze gerne auch Leitstern und liebe den Vergleich mit einem Navigationssystem: wie willst du denn jemals irgendwo ankommen, wenn du gar nicht weißt, wo du eigentlich hinwillst? Also überlege dir deine persönliche, ganzheitliche Vision.

Im Zusammenhang mit der Vision empfehle ich auch die Beschäftigung mit dem eigenen Wertesystem: was sind deine wichtigsten Werte? Lebst du diese momentan und wie kannst du diese in deine Vision integrieren – sowohl in der Arbeit als auch in deiner Beziehung etc.? Denn nur wenn du im Einklang mit deinen Werten lebst und arbeitest, wirst du auf Dauer glücklich sein.

Werde dir deiner Ressourcen bewusst

Du bist, der du bist. Jeder von uns hat in seinem bisherigen Leben diverse Erfahrungen gesammelt. Ich rede in diesem Zusammenhang gerne von Ressourcen. Dabei unterscheide ich zwischen den vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Fähigkeiten und Talente, Lebensverhältnisse, Finanzen usw.) und den Ressourcen, die du eventuell benötigst, um deine Vision zu erreichen (z.B. eine zusätzliche Aus- oder Weiterbildung). Mach dir auch hierzu Gedanken, erkenne deine Stärken und überlege dir, welche Ressourcen du noch benötigst, um die anstehenden Veränderungen gut zu meistern. Was dir dabei sehr gut helfen kann, dich deiner wahren Ressourcen bzw. Stärken bewusst zu werden, ist der Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitstest.

Ein weiteres wichtiges Thema im Zusammenhang mit Ressourcen ist Resilienz, also deine Widerstandskraft. Gerade in Zeiten von Krisen und Veränderungen gibt es immer wieder Rückschläge und Widerstände. Deshalb ist es wichtig, eine gewisse Resilienz aufzubauen. Überlege dir deshalb auch, wie du normalerweise reagierst, wenn es Widerstände gibt. Denn jede noch so detaillierte Planung wird niemals genauso eintreten, wie du dir das vorstellst. Es wird immer mal neue Situationen geben, Rahmenbedingungen können sich verändern, mit der Folge, dass du kurzfristig nach neuen Lösungen suchen oder auch deine Ziele anpassen musst. Deshalb stärke deine Widerstandskraft, arbeite an deiner Disziplin und bereite dich mental auf Rückschläge vor.

Auch deine Vision kann hier wieder sehr hilfreich sein, denn wenn du eine motivierende Vision hast, gibt dir diese – sofern sie wirklich von Herzen kommt – immer wieder die nötige Kraft, um aufzustehen und weiterzumachen. Nutze deinen Leitstern, werde dir bewusst, wofür du jeden Morgen aufstehst – dann bist du gegenüber Widerständen gut gerüstet.

Achte auf deinen Fokus

Kommen wir nochmals zum Thema Mindset. Viele Menschen suchen förmlich nach potenziellen Problemen und Risiken. Und natürlich solltest du dir auch darüber Gedanken machen (s.o.), aber dein Fokus sollte auf den Chancen und Lösungen liegen. Es ist nun mal so, dass jede Veränderung sowohl Risiken als auch Chancen in sich birgt. Und wenn du immer nur die Gefahren und Risiken siehst, dann wirst du wenig im Leben erreichen. Deshalb richte deinen Fokus gezielt auf die Chancen und denke stets lösungsorientiert.

Dein Leben findet JETZT statt

Was bringt es dir, immer an die Vergangenheit zu denken? Vielleicht glaubst du, früher war alles besser und früher gab‘s mehr Konfetti. Aber die Vergangenheit ist vergangen. Aus und vorbei. Du kannst diese nicht mehr ändern. Du kannst jedoch deine Gedanken dazu verändern und eventuell vergangene Situationen oder Geschehnisse anders beurteilen.

Und was die Zukunft angeht: wenn du immer nur an die Zukunft denkst und dir Sorgen über die Zukunft machst: wo soll das hinführen? Klar solltest du dir Gedanken über deine Zukunft machen, aber nicht die ganze Zeit. Was du verändern kannst, was du tun kannst, ist immer nur im JETZT. Du kannst JETZT Entscheidungen treffen, die natürlich deine Zukunft beeinflussen.

Im Film „Club der toten Dichter“ heißt es so schön „carpe diem“ bzw. nutze den Tag. Nutze die Zeit, die du hast, sinnvoll und vergeude sie nicht mit dauerndem Schwelgen in der Vergangenheit oder einem sorgenvollen Blick in die Zukunft. Fülle dein Mindset nicht mit negativen Nachrichten, die täglich auf dich einprasseln oder irgendwelchen langweiligen Shows. Arbeite lieber bewusst an deinen Ressourcen: lies Bücher, besuche Seminare oder schau dir sinnvolle Videos an, die dich wirklich weiterbringen.

Gemeinsam statt einsam – Co-Kreation

Kommen wir zum letzten Tipp. Bisher ging es vor allem um dich, aber du bist ja nicht allein auf der Welt. Deshalb kommen wir nun zum Thema Co-Kreation. Ich verstehe darunter den Prozess, gemeinsam mit anderen etwas zu erschaffen. Jeder Mensch hat seine Stärken und wenn wir gemeinsam etwas erreichen wollen, dann sind wir viel stärker, als wenn wir das nur allein versuchen.

Egal ob Partnerschaft oder Beruf: suche dir bewusste Menschen, mit denen du zusammen deine Ziele bzw. deine Vision erreichen kannst. Unterstützt und motiviert euch gegenseitig, richtet euch gegenseitig wieder auf, wenn es Rückschläge gibt. Umgib dich mit Menschen, die die gleichen Werte wie du vertreten und geht gemeinsam diesen Weg. Gerade in Zeiten solcher Veränderungen ist es so wichtig, bewusste Menschen an deiner Seite zu haben, die dich nicht immer runter ziehen mit ihren negativen Gedanken, sondern die dir Kraft geben.

Falls du gemeinsam mit bewussten Menschen etwas verändern möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, dir mein ganzheitliches Begleitprogramm genauer anzuschauen. Dieses ist bewusst so gestaltet, dass du individuell wählen kannst, welche Art von Begleitung du gerne möchtest.

Ein erster sinnvoller Schritt könnte z.B. eine kostenfreie Ist-Analyse mit dem Lebensrad (Link zum Lebensrad), der Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitstest inkl. Auswertungsgespräch oder einfach auch ein unverbindliches Klarheitsgespräch sein.

Was wirklich zählt im Leben

Was wirklich zählt im Leben

Wie ein Professor den Hörsaal zum Staunen bringt

Eine wertvolle Geschichte über Steine, Sand und Bier

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit – allerdings zu einer Zeit, als es noch Vorlesungen in den Hörsälen der Universität gab. wink

Da begab es sich, dass ein etwas älterer Professor vor seine StudentInnen trat und geheimnisvoll lächelte.

„Wir werden heute ein kleines Experiment machen!“, verkündete er voller Vorfreude.

Die großen Steine

Der Professor stellte vorsichtig einen großen Glaskrug auf den Tisch und füllte ihn bedächtig nach und nach mit großen Steinen, solange bis der Krug randvoll gefüllt war. Daraufhin hob er den Kopf und fragte: „Was meinen Sie? Ist der Krug voll?“. Die Studenten zögerten nicht lange und antworteten mit einem lachenden „Ja!“.

Natürlich hatte er diese Antwort erwartet und mit einem schelmischen Lächeln fragte er noch einmal nach: „Sind Sie sich sicher?“.

Die Kieselsteine

Daraufhin bückte er sich, holte ein Gefäß mit Kieselsteinen hervor und füllte diese bedächtig in den Glaskrug bis die Kieselsteine alle Lücken füllten.

Der Professor hob erneut den Kopf und fragte: „Ist der Krug nun voll?“.

Die Studenten waren verunsichert, doch einer traute sich und antwortete etwas zögerlich: „Wahrscheinlich nicht.“. Dem Professor huschte wiederum ein Lächeln übers Gesicht. „Gut“, schmunzelte er.

Der Eimer mit Sand

Er neigte sich noch einmal nach unten und ein Eimer mit Sand kam zum Vorschein. Und auch diesmal füllte er den Sand in den Glaskrug. Dieser füllte die Räume zwischen den großen Steinen und den Kieselsteinen.

Noch einmal fragte der Professor: „Ist der Krug jetzt voll?“.

Nun schallte ein lautes „Nein!“ durch den Hörsaal und das Grinsen des Professors wurde breiter. „Gut!“, erwiderte er zufrieden.

Man konnte nun förmlich spüren, wie die Spannung stieg, da die StudentInnen nun natürlich wissen wollten, wie das Experiment weitergehen sollte.

Ein lautes „Plopp“

Nun ging der Professor in die Knie und alle warteten auf ein weiteres Gefäß. Die Sekunden vergingen. Es war mucksmäuschenstill im Hörsaal.

Plötzlich erschallte ein lautes „Plopp“ und mit einem breiten Grinsen im Gesicht erhob sich der Professor mit einer geöffneten Flasche Bier.

Ein lautes Gelächter ging durch den Hörsaal. Als es wieder etwas ruhiger wurde, nahm der Professor erst genüsslich einen Schluck Bier und dann schüttete er den Rest in den Glaskrug. Das Bier versickerte schäumend in den Zwischenräumen zwischen dem Sand.

Was möchte uns das Experiment sagen?

Nun fragte der Professor die Gruppe: „Was will uns dieses Experiment wohl sagen?“. Ratloses Schweigen im Hörsaal. „Nun gut. Was uns dieses Experiment zeigen soll, ist, dass wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, diese später keinen Platz mehr finden!“

Wieder herrschte Stille im Hörsaal.

„Aber wofür stehen die großen Steine in unserem Leben?“, fragte der Professor.

„Gesundheit? Familie? Freunde? Die Verwirklichung unserer Träume? Oder vielleicht etwas ganz anders? Nehmen Sie sich über die Feiertage ruhig etwas Zeit, darüber nachzudenken, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben. Was sind für Sie die großen Steine in Ihrem Leben?

Vergessen Sie nicht, sich diesen Dingen zuerst zu widmen, da Sie ansonsten Gefahr laufen, unglücklich zu werden. Denn wenn wir den Nebensächlichkeiten den Vorrang geben, also den Kieselsteinen und dem Sand, dann füllen wir unser Leben damit, und am Ende fehlt uns die Zeit, um uns den wirklich kostbaren Dingen zu widmen.“

Ein paar Sekunden lang war ein bedächtiges Schweigen im Hörsaal zu beobachten, als sich plötzlich ein Student erhob und den Professor mit einem Lachen fragte: „Aber was hat es denn mit dem Bier auf sich?“.

Da holte der Professor eine weitere Flasche unter seinem Tisch hervor, bat den Studenten zu sich und antwortete: „Es soll uns zeigen, dass für ein Bier mit guten Freunden immer Zeit ist“.

Ich erzähle diese Geschichte übrigens jedes Jahr meinen Kindern zu Weihnachten, auch wenn sie die Augen verdrehen. Und dennoch bin ich mir sicher, dass sie sich immer wieder an diese Geschichte erinnern werden – und vielleicht werden sie diese ja auch ihren Kindern später mal erzählen.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben.